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Wissenschaft

Erdbeben erschüttert Westkolumbien: Mehrere Todesopfer und massive Gebäudeschäden

7,4-Magnitude-Erbe löste Evakuierungen aus; Präsident beauftragte Wiederaufbau

Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte am Montag Westkolumbien. Das Beben verursachte erhebliche Schäden an Gebäuden und führte zu sofortigen Evakuierungen in Städten wie Cali und Pereira. Berichten zufolge starben mindestens zwanzig Menschen, und zahlreiche Gebäude stürzten ein. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass in den betroffenen Regionen die Zerstörung besonders gravierend war.

Die US- und kolumbianische Geologie meldeten, dass das Erdbeben um 7,34 Uhr Ortszeit auf einer Tiefe von 66 Meilen im westlichen Departement Chocó ihren Ursprung hatte. Das Ereignis fand in der Nähe des Epizentrums San José del Palmar statt und wurde auch in den Nachbarländern Ecuador und Venezuela gespürt. Die kolumbianische geologische Behörde bezeichnete das Beben als das stärkste Erdbeben, das Kolumbien im letzten Jahrzehnt registriert hatte, gefolgt von zwei nachfolgenden Beben der Stärke 2,8 und 4,8.

In Cali stürzten mindestens zwanzig Gebäude ein, und Bewohner befanden sich in einigen Fällen eingeschlossen. Bürgermeister Alejandro Eder betonte, dass die Behörden umgehend versuchten, die Lage zu erfassen, um Leben zu schützen und Rettungsmaßnahmen zu koordinieren. Er rief die Bürger auf, Ruhe zu bewahren und ihre Gebäude auf strukturelle Schäden zu überprüfen. Es wurde dringend geraten, bei Unsicherheit die Gebäude zu verlassen.

Auch in Manizales wurden über zwölf Gebäude sowie zwanzig Wohnhäuser teilweise oder vollständig zerstört. Bürgermeister Jorge Eduardo Rojas Giraldo warnte vor Nachbeben und forderte die Bevölkerung auf, nicht in die Ruinen zurückzukehren, bevor die Sicherheit gewährleistet war. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Suche nach vermissten Personen in den Trümmern.

Präsident Abelardo de la Espriella kündigte an, die Wiederaufbauarbeiten persönlich zu überwachen und ein Notfallzentrum in San José del Palmar einzurichten. Er betonte, dass die Regierung wachsam und aktiv agierte, um die Bevölkerung über den Fortschritt der Hilfe zu informieren. Das Erdbeben folgte auf zwei aufeinanderfolgende Beben in Venezuela im Juni, die dort Hunderten von Gebäuden zerstörten und über 5.000 Menschen töteten.

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