FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Welt

Erdbeben in Venezuela: Rettungsaktionen rissen durch Trümmer

Tausende Menschen starben; internationale Hilfe mobilisiert

Rettungsteams eilten an die nordöstliche Küste Venezuelas, nachdem nahezu simultane Erdbeben Dutzende von Gebäuden in Trümmer zerlegten und Tausende von Menschenleben bedrohten. Der US-Außenminister Marco Rubio teilte mit, dass das Verteidigungsministerium die Einsatzteams in die betroffene Region entsandte, da der Hauptzugang Venezuelas, der internationale Flughafen Simón Bolívar nahe der Hauptstadt Caracas, durch zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 Magnitude, die weniger als vierzig Sekunden auseinander lagen, schwer beschädigt wurde. Die unmittelbare Notwendigkeit bestand in der Suche und Rettung. Rubio betonte, dass die Teams umfangreiche Hilfe bei den Grabungsarbeiten benötigten, um unter den Trümmern verborgene Menschen zu finden. Er erklärte, dass die nächsten siebzig zwei Stunden entscheidend seien, um Menschen zu retten, die unter den Ruinen begraben lagen. Die schlimmsten Schäden erlitt das Küstengebiet nahe dem Flughafen, insbesondere in den Städten La Guaira, Catia La Mar und Caraballeda, wo eine Reihe großer Wohngebäude und Hochhäuser zerstört wurden. In einigen Fällen verschwanden Familien von vier oder fünf Personen. Die Regierungspresseführerin Delcy Rodríguez bezeichnete die Region La Guaira als Katastrophenzone und betonte die unvorstellbare Tragödie. In Caracas erlitt ebenfalls erhebliche Schäden, wobei mehrere Gebäude in den Stadtteilen Altamira und Los Palos Grandes einstürzten. Die UN-Hilfsorganisation OCHA mobilisierte ihre Kräfte und versprach eine verstärkte Unterstützung für die Such- und Rettungsarbeiten. Mehr als hundert Gebäude stürzten allein in der Region La Guaira ein, darunter das Ritasol Palace und das Eduard’s Hotel am Meer. Es wurden Kinder sowie ältere Menschen unter den vermissten Personen gefunden. Weltweit reagierten die politischen Führer mit Solidarität. Der französische Präsident Emmanuel Macron versprach die sofortige Entsendung einer spezialisierten Rettungstruppe von fünfundachtzig Personen. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva äußerte große Besorgnis für die Bevölkerung Venezuelas. Auch der US-Präsident Donald Trump versprach Unterstützung und forderte alle Regierungsbehörden auf, schnell zu handeln. Rodríguez dankte der globalen Solidarität für die erbrachte Hilfe und betonte, dass Venezuela die Unterstützung niemals vergessen würde. Luftaufnahmen zeigten das verheerende Bild der Lage in La Guaira, die von den Behörden als „Nullpunkt“ der Katastrophe betrachtet wurde. Die Küstenstädte und Resorts westlich des Flughafens lagen in Trümmern, und viele Gebäude am Meer waren vollständig zerstört.

VenezuelaErdbebenKatastropheRettung

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp