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Erdrutsch traf Kloster in Äthiopien: Vierzehn Tote bei Gebetszeremonie

Rettungsaktionen wurden eingestellt; Klimawandel verstärkt Wetterextreme

Ein verheerender Erdrutsch traf ein Bergkloster in der nördlichen Region Amhara Äthiopiens während einer Gebetszeremonie. Die Katastrophe ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Montags. Bei dem Ereignis starben vierzehn Menschen. Die Leichen von einigen Opfern wurden auf dem Kloster bestattet, während die Überreste der anderen in ihre Heimatdörfer zurückgebracht wurden.

Die betroffene Stätte umfasste eine Gebetskammer, die in den Berghang gehauen war. Dort hatten sich die Gläubigen für die besondere Zeremonie versammelt. Ein lokaler Beamter berichtete, dass der Hang nach starkem Niederschlag über Nacht verrutscht war.

Die Such- und Rettungsversuche für weitere Personen, die im Geröll eingeschlossen sein mussten, wurden eingestellt. Mehrere Verletzte wurden gefunden, davon fünf schwer verletzt. Die Zeremonie beinhaltete ein heiliges Wasserreinigungritual, das von orthodoxen Christen gesucht wurde, um spirituelle Heilung für chronische Krankheiten zu erlangen. Der Diözesanmanager der Kirche erklärte, dass viele der Verstorbenen diese heilige Flüssigkeit empfangen wollten.

Die lokalen Behörden gaben an, dass Einsatzteams, Sicherheitskräfte, medizinisches Personal und Anwohner die Suche und Rettungsarbeiten am Ort durchführten. Der Erzbischof der Nord-Shewa-Diözese der äthiopisch-orthodoxen Kirche reiste zum Kloster, um Beerdigungsgebet zu halten und den Hinterbliebenen Trost zu spenden.

Erdrutsche stellten in Äthiopien während der Hauptregenzeit, die üblicherweise von Juni bis August dauerte, eine wiederkehrende Gefahr dar. In jüngster Zeit verzeichnete das Land bereits eine ähnliche Tragödie: Im Juli 2024 starben über 229 Menschen bei einem Erdrutsch in der nahegelegenen Geze Gofa Zone. Dies galt als eine der tödlichsten wetterbedingten Katastrophen der letzten Jahre.

Wissenschaftler warnten wiederholt davor, dass menschengemachte Klimaveränderungen severe Wetterereignisse, wie intensive und langanhaltende Regenfälle, häufiger und heftiger machten. Diese Entwicklung erhöhte die Gefahr von Naturkatastrophen in ganz Ostafrika signifikant.

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