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Politik

Explosion in Monaco: Drei Verletzte nach mutmaßlicher Anschlag

Polizei ermittelt; Monaco bezeichnet den Vorfall als Schock für die Gemeinschaft

Eine Explosion ereignete sich in einem Wohngebäude in Monaco und verletzte drei Personen, von denen zwei schwer verletzt wurden. Die Detonation fand kurz vor 21:00 Uhr Ortszeit statt, nachdem ein Paket vor dem Gebäude in der Rue Révérend Père Louis Frolla, nahe der französischen Grenze, zurückgelassen worden war.

Der Minister für Staat Christophe Mirmand erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen Anschlag handelte. Die Polizei leitete eine umfassende Untersuchung ein. Mirmand berichtete, dass die Explosion durch ein Sprenggerät verursacht wurde, welches Bolzen und Granaten enthielt.

Die Regierung von Monaco teilte mit, dass ein Verdächtiger auf einer Videoüberwachungsanlage gesehen wurde, wie er in Richtung Frankreich floh. Mehr als hundert Polizeibeamte und Einsatzkräfte wurden unverzüglich an den Tatort entsandt. Mirmand betonte die Brisanz des Vorfalls und erklärte, dass dies, nach seinem Kenntnisstand, das erste Mal sei, dass ein solches Ereignis in der Fürstentümerwelt stattfand.

Zwei der Verletzten erlitten lebensbedrohliche Zustände. Die Monaco-Regierung enthüllte die Identitäten der Opfer jedoch nicht. Die drei Verletzten wurden in das nahegelegene französische Stadt Nice zur Behandlung transportiert. Prinz Albert II. äußerte sich zum Vorfall als „heuliges Verbrechen“ und „Schock für die gesamte monégasche Gemeinschaft“.

Der Fürst versicherte, dass alle zuständigen staatlichen Stellen in Kooperation mit den französischen Behörden mobilisiert wurden. Es erwartete sich, dass die Verantwortlichen am Dienstag eine weitere Stellungnahme zur Ermittlung lieferten.

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