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Wissenschaft

Extreme Hitze in den USA: Millionen Menschen unter Warnungen

Hitzewelle hält an, Experten warnen vor gesundheitlichen Gefahren

Mindestens vierzig Millionen Menschen befanden sich am Sonntag unter extremen Hitzewarnungen in zentralen und südlichen Teilen der Vereinigten Staaten. Hohe Temperaturen und extreme Luftfeuchtigkeit erfassten große Gebiete des Landes für ein zweites Mal hintereinander. Die Hitzeindizes stiegen weit über 100 Grad Fahrenheit an und erstreckten sich von Minnesota bis Mississippi, sowie in den südlichen Teilen Kaliforniens und Nevada. Einige Regionen im Südwesten erwarteten Höchstwerte von 120 Grad Fahrenheit.

Meteorologen erklärten, dass das schwüle Wetter das Ergebnis einer weiteren Hitzedom war. Dieses Phänomen fängt atmosphärische Bedingungen Wärme ein und verlängert bereits hohe Temperaturen. Pete Miller, Outreach-Manager der Organisation Threshold CoC, berichtete, dass die Menschen erschöpft und ausgelaugt seien. Er betonte die Gefahr durch die Luftfeuchtigkeit: Man wurde innerhalb von dreißig Sekunden durchnässt, und diese Zustände würden die ganze Nacht andauern.

In Rapid City, Dakota, wurde am Samstag ein Höchstwert von 112 Grad Fahrenheit verzeichnet. Aufgrund der Hitze wurde ein geplantes Pferderennen in Minnesota abgesagt. Bob Oravec, Meteorologe des National Weather Service, erklärte, dass die Hitze den Kern der Welle bis Anfang nächster Woche nach Süden verschob. Er wies darauf hin, dass die feuchte Luft auch andere Wetterphänomene um den Hitzedom herum hervorrief.

Es bestand die Gefahr von schweren Gewittern, Sturzfluten und Hagel rund um die Großen Seen. Die Möglichkeit starker Stürme erwartete sich in den kommenden Tagen im Osten. Oravec betonte die Vernetzung der Wetterlagen: Wenn ein Hitzedom in einem Teil des Landes existierte, resultierte dies in einer entsprechenden Wetterlage in einem anderen Teil.

Behörden warnten besonders Kinder, ältere Menschen sowie Personen mit bestimmten medizinischen Zuständen vor ernsthaften Folgen wie Hitzschlag oder sogar dem Tod. Experten rieten dringend, Klimaanlagen oder Kühlzentren aufzusuchen, ausreichend Wasser zu trinken und die Zeit in direkter Sonneneinstrahlung zu begrenzen.

Extreme Hitzeereignisse wurden durch die Klimakrise verstärkt. Diese resultierte aus der Verbrennung von Brennstoffen wie Benzin, Öl und Kohle. Die kontinentale Vereinigten Staaten erlebten die zweite heißeste erste Jahreshälfte im Jahr 2026, wie die National Centers for Environmental Information die Durchschnittstemperaturen verfolgten.

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