Die zentrale Vereinigten Staaten erlebten Anfang der Woche eine besonders aktive Wetterperiode, die durch intensive Gewitter mit starken Winden, großem Hagel und mehreren Tornados gekennzeichnet war. Mehrere Tornado-Ereignisse wurden dokumentiert, darunter ein EF2-Tornado in Kansas und ein verbreitetes Ereignis im Mittleren Westen, das Missouri traf. Besonders dramatisch war ein starker Hagelsturm in Springfield, Missouri, bei dem Hagelkörner bis zu 12 Zentimeter Durchmesser fielen und erhebliche Schäden an Fahrzeugen verursachten.
Im Texas kam es am Mittwoch zu einem der stärksten Tornados der Woche, dessen Windgeschwindigkeiten bis zu 145 Meilen pro Stunde erreichten und zu Sachschäden an Wohn- und Gewerbegebäuden führte. Die Behörden erklärten den Bürgermeister nach Verletzungen und Zerstörungen als lokalen Notfall, während die Region eine erhoffte Ruhephase bei den extremen Wetterereignissen erwartet.
Parallel dazu verzeichnete Südchina extreme Niederschlagsmengen, wobei in kurzer Zeit in Guangxi über 147 Millimeter Regen pro Stunde gemessen wurden. Diese intensiven Regenfälle führten zu erheblichen Überschwemmungen, bei denen Straßen überflutet wurden und hunderte von Fahrzeugen betroffen waren. Rettungskräfte mussten bei der Evakuierung von Bewohnern in den am stärksten betroffenen Gebieten mit tiefem Wasser arbeiten.
In Osteuropa brach eine außergewöhnliche Schneesturmserie in Russland los, die Wetterrekorde aufstellte. Über Nacht sammelten 21 Zentimeter Schnee, was die höchste gemessene Tiefe in dieser Jahreszeit seit 1880 darstellt. Dieses Phänomen wurde durch einen blockierenden Hochdruckgebiet über dem Nordatlantik verursacht, welches arktische Luftmassen nach Süden drängte und zu erheblichen Verkehrsverzögerungen durch starke Windböen führte.