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Fähre kippte vor Nordzypern: Suche nach Überlebenden dauert an

Acht Tote, neunzehn Verletzte; Kapitäne festgenommen

Die Suche nach Überlebenden nach dem Unglück mit der Fähre, die vor der Küste Nordzyperns sank, intensivierte sich. Das Schiff, das 259 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder transportierte, begann kurz nach der Abfahrt von Kyrenia in Wasser zu nehmen. Die Tragödie ereignete sich, als die Fahrt von der geplanten Route nach der türkischen Stadt Tasucu unterbrochen wurde. Die Behörden bestätigten, dass acht Menschen starben, während neunzehn weitere in Krankenhäusern behandelt wurden.

Die genaue Ursache des Vorfalls blieb zunächst unklar. Berichten zufolge wurde die Fähre von zwei Wellen getroffen, bevor sie kippte und begann, Wasser aufzunehmen. Einige Überlebende klammerten sich an den umgestürzten Rumpf, und Rettungsfahrzeuge sowie Mitglieder der Küstenwache begannen sofort mit der Suche. Taucher aus der Türkei unterstützten die Suchoperationen, um die tiefe See zu durchsuchen, in der das Wrack bei einer Tiefe von über 500 Metern lag.

Unter den vermissten waren die beiden Kinder von Ayten Bicer, ihre zwölfjährige Tochter Miray und ihr sechsjähriger Sohn Mehmet Asaf. Die Familie von Ayten Bicer befand sich im Hafen von Kyrenia und wartete auf Nachrichten. Eine Mutter berichtete, dass ihre Tochter aus ihrer Faust glitt, als sie versuchte, sich an das umgestürzte Boot zu klammern.

Im Anschluss an den Unfall wurden Maßnahmen gegen die Verantwortlichen ergriffen. Der Kapitän sowie sieben Besatzungsmitglieder wurden am Montag festgenommen, und weitere Verhaftungsbefehle für sieben weitere Personen wurden erlassen. Der Premierminister der Republik Nordzypern, Ünal Üstel, verkündete eine dreitägige nationale Trauerperiode.

Die Behörden versuchten, die schwarze Aufzeichnungsbox des Schiffes zu bergen, um die genauen Umstände des Unglücks festzustellen. Die Filo Denizcilik, das Unternehmen, das die Passagierfähre betrieb, drückte sein tiefes Beileid für den tragischen Vorfall aus. Die Untersuchung des Vorfalls lief weiter, während die Rettungsarbeiten fortgesetzt wurden.

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