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Wissenschaft

Fentanyl-Exposition in New Mexico: Drei Tote und Achtzehn Ersthelfer betroffen

Erkenntnisse über synthetische Opioide und die Gefahr in ländlichen Gebieten

In New Mexico starben drei Menschen und achtzehn Ersthelfer wurden durch eine vermeintliche Fentanyl-Exposition in einem ländlichen Wohnhaus krank. Die staatliche Polizei New Mexicos teilte mit, dass die Ermittlungen die Verbreitung dieser synthetischen Substanzen in der Region verdeutlichten. Die Polizei fand zunächst vier Personen bewusstlos im Haus in Mountainair, neunzig Meilen östlich von Albuquerque. Zwei dieser Personen wurden vor Ort als tot erklärt, und eine dritte Person starb im Krankenhaus.

Während der Reaktion wurden die Einsatzkräfte der Substanz ausgesetzt und erlebten Symptome wie Übelkeit und Schwindel. Achtzehn Einsatzkräfte benötigten Krankenhausaufenthalte und wurden anschließend dekontaminiert. Vorläufige Ergebnisse deuteten darauf hin, dass mehrere Pulver-Opioide die Todesfälle der drei Bewohner verursacht hatten. Dazu gehörten Fentanyl und Para-Fluorofentanyl, welches auch als P4-Fentanyl bekannt ist, sowie Methamphetamin.

Die Identität der dritten verstorbenen Person ließ der medizinische Gutachter nicht offen. Die Behörden erklärten, dass keine Hinweise auf eine tatsächliche Herstellung von Drogen an diesem Wohnort vorlagen. Es wurde niemand in diesem Fall angeklagt. Die Polizei Mountainair erhielt Berichte, dass eine Person am Morgen nicht zur Arbeit erschien. Ein weiterer Mitarbeiter besuchte das Haus und fand vier Personen, die an einer Überdosis starben.

Die Rettungskräfte betraten das Haus mit Schutzausrüstung, doch sie wurden aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen, da die Ursache möglicherweise ein Gasleck gewesen sein konnte. Der Polizeichef New Mexicos, Matt Broom, betonte die ernste Lage. Er erklärte während einer Pressekonferenz, dass diese Tragödie die Gefahren illicit narcotics, insbesondere Fentanyl, verdeutlichte und die schrecklichen Auswirkungen auf die Gemeinschaften des Bundesstaates zeigte. Er betonte, dass die Gemeinschaft alles tun müsse, um diese Epidemie zu bekämpfen.

Die Angst vor unbeabsichtigter Exposition gegenüber dem synthetischen Narkotikum zwang Polizeibehörden dazu, erhebliche Mittel aus Opioid-Schlichtungsfonds für spezialisierte Ausrüstung aufzubringen. Studien zeigten jedoch kaum Beweise dafür, dass Polizeibeamte durch den Kontakt oder das Einatmen der Substanz gefährdet waren. Andere Bundesstaaten, wie Florida, hatten Gesetze erlassen, die eine Überdosis oder Verletzung von Ersthelfern durch sekundäre Fentanyl-Exposition als Vergehen qualifizierten. New Mexico galt als wichtiger Staat für die Verteilung von Fentanyl auf die großen Märkte in den Vereinigten Staaten.

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