Eine Fähre, welche hundertsechzig Passagiere transportierte, sank vor der Küste Guyanas ab. Die Behörden berichteten, dass bereits fünfzigunddreißig Menschen gerettet worden waren. Das Schiff, genannt MV Barima, kippte in der Nähe von Iron Punt, während es auf seiner Route von Georgetown nach Port Kaituma befand. Die maritime Katastrophe löste unverzüglich eine dringende Suchoperation aus, welche staatliche und private Boote umfasste.
Der Notruf wurde um 23:01 Uhr Ortszeit empfangen. Der zuständige Minister für öffentliche Arbeiten, Juan Edghill, gab in einer Stellungnahme bekannt, dass die Suchaktion eingeleitet wurde. Die genaue Lage der Operation blieb jedoch unklar, und es war nicht bekannt, ob die Behörden die Rettung der verbliebenen Passagiere erwarten konnten. Die genauen Umstände des Unglücks wurden noch untersucht.
Die MV Barima wurde im Jahr 1939 gebaut und besaß eine Länge von 40 Metern. Das Schiff verfügte über 250 Rettungswesten sowie zwei starre und sechs aufblasbare Rettungsboote. Die Ausstattung des Schiffes diente der Sicherheit der Insassen während der Fahrt. Die genaue Ursache des Einsturzes stand noch aus.
Der Premierminister Mark Phillips leitete die gesamte Regierungsreaktion auf die Tragödie. Die Rettungsbemühungen erforderten eine koordinierte Anstrengung aller beteiligten Akteure. Die Behörden versuchten, die Situation unter Kontrolle zu bringen und die verbleibenden Passagiere zu finden. Die Untersuchung der Ereignisse begann sofort.