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Welt

Feuer in Chile: 16 Bewohner starben in Pflegeheim

Präsident fordert Überprüfung der Pflegeinrichtungen

Ein Brand im Pflegeheim El Edén in Chile forderte ein tragisches Ergebnis. Bei dem Feuer, das am Freitagabend ausbrach, starben mindestens sechzehn ältere Bewohner. Zehn weitere Personen mussten evakuiert werden, als die Flammen die Einrichtung befielen. Die Brände entbrannten in einer Region etwa 640 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago.

Der Fall wurde von einem Staatsanwalt, Jorge Granada, untersucht. Zu diesem Zeitpunkt blieb die Ursache des Vorfalls unklar. Die Behörden begannen unverzüglich mit der Ermittlung, um festzustellen, wo Mängel in der Aufsicht oder Prävention entstanden waren. Die Untersuchung zielte darauf ab, festzustellen, welche Warnsignale gegeben worden waren und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Der Präsident Chiles, José Antonio Kast, reagierte auf die Tragödie mit einer klaren politischen Stellungnahme. Er verkündete, dass er eine Überprüfung der Zustände aller Pflegeheime im gesamten Land angeordnet hatte. Kast betonte die Notwendigkeit einer vollständigen Zusammenarbeit mit dem Justizsystem, um die Wahrheit zu klären. Er forderte die Aufdeckung von Versäumnissen und die Identifizierung von Schwachstellen in den bestehenden Systemen.

Der Präsident fügte hinzu, dass die Wahrheit bekannt sein müsse, um notwendige Korrekturen vorzunehmen. Er erklärte, dass es darum ging, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, eine solche Tragödie zukünftig zu verhindern. Das Feuer begann gegen 22:30 Uhr und wurde am Samstagmorgen gelöscht. Die Feuerwehr entfernte die Trümmer und entfernte das eingestürzte Wellblechdach.

Die örtliche Bürgermeisterin Jacqueline Romero äußerte tiefe Trauer über den Verlust. Sie versprach Unterstützung für die betroffenen Familien und betonte die Notwendigkeit, die Ursachen des Unglücks gründlich zu analysieren.

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