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Feuer tötet zehn Familienmitglieder in Lima

Brand in Peru: Ermittlungen wegen mutmaßlicher Brandstiftung laufen

Ein verheerendes Feuer verzehrte eine Familie in der Hauptstadt Lima, Peru. Die Brände nahmen zehn Familienmitglieder mit, darunter fünf Kinder, bei einem Wohnhaus. Die Polizei bestätigte die Tragödie, die am Mittwoch im südlichen Bezirk La Victoria begann. Gen Oscar Arriola von der Nationalen Polizei Peru berichtete den lokalen Medien über die Katastrophe.

Bei den Opfern befanden sich fünf Kinder im Alter zwischen drei und fünfzehn Jahren, sowie vier Erwachsene zwischen neunundzwanzig und siebundsiebzig Jahren. Ein fünftes Mitglied, dessen Alter nicht genannt wurde, starb ebenfalls. Zwei Personen erlitten Verletzungen. Die Polizei ermittelte zunächst den Verdacht der Brandstiftung.

Lokale Medien berichteten, dass die Familie, die Matratzen herstellte und elektrische Motorräder besaß, Drohungen und Forderungen nach Erpressungszahlungen erhalten hatte. Ein Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Andina deutete darauf hin, dass unbekannte Personen Motorräder draußen angezündet hatten, wodurch die Flammen schnell durch brennbare Matratzenmaterialien verbreiteten.

Das Feuer begann um drei Uhr morgens Ortszeit. Von den siebzehn Mitgliedern, die sich im Gebäude befanden, gelang es sieben Personen, zu fliehen. Die Polizei stellte fest, dass die Körper der Opfer durch das Feuer nicht mehr identifizierbar waren.

Die Nationalpolizei Peru sprach in einer Erklärung von der Trauer über die Tragödie, die die Nation in den Schmerz stürzte. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes liefen weiter.

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