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Feuergefahr: Regierung rief auf Warnung bei Waldbrandrisiko in England und Wales

Notfallalarm ausgelöst; Verbote für Grillgeräte und militärische Unterstützung

Die Regierung sandte am Freitag eine Notfallwarnung bezüglich des Waldbrandrisikos an die Mobiltelefone in England und Wales. Millionen von Menschen erhielten diese Warnung, als die Behörden vor Aktivitäten warnten, die Brände auslösen konnten.

Die stellvertretende Premierministerin Louise Haigh erklärte, dass dies die umfangreichste Nutzung des Notfallwarnsystems bis dato darstellte. Die Mobiltelefone sendeten gegen 19 Uhr einen Sirenenton aus und verbreiteten die Warnung: „Es besteht ein ernsthaftes Risiko für Waldbrände auf nationaler Ebene.“

Die Bevölkerung wurde dringend aufgefordert, keine Grillfeuer, Lagerfeuer, Feuerwerk oder andere Gegenstände zu entzünden, die einen Brand auslösen könnten, solange das Waldbrandrisiko hoch blieb. Zudem wurde die Öffentlichkeit aufgefordert, bei Sichtung eines Feuers unverzüglich die Nummer 999 anzurufen.

Andy Burnham verbrachte am Freitag Zeit in Stourbridge in den West Midlands, nachdem Wohnungen zerstört und Bewohner verletzt worden waren durch eine Reihe von Bränden. Der Premierminister warnte, dass Großbritannien „im Moment eine Zündholzschachtel sei“ und die Öffentlichkeit auf ein „schwieriges Wochenende“ vorbereitete.

Er verkündete ein vorübergehendes nationales Verbot für den Verkauf von Einweggrillgeräten, welches unverzüglich durchgesetzt wurde. Das Verbot blieb in Kraft, solange das Risiko von Waldbränden hoch blieb. Die Armee wurde hinzugezogen, um die überlasteten Notfalldienste in Süd-Wales zu unterstützen. Etwa hundert Personal wurden entsandt, und weitere hundert sollten am Freitagabend eintreffen, um Wasser zu verteilen und logistische Unterstützung zu leisten.

Es war ein Rekordjahr für Waldbrände in England und Wales: Die Zahl der bisher gemeldeten Vorfälle überschritt die 1.017, die im Jahr 2025 registriert worden waren. Die Feuerwehr meldete in einem Zeitraum von 24 Stunden ab Donnerstag elf größere Vorfälle. Haigh betonte, dass die Regierung aufgrund des anhaltenden Risikos durch Waldbrände die Entscheidung getroffen hatte, die Notfallwarnung auszusprechen.

Sie erklärte weiter, dass dies die umfangreichste Nutzung des Notfallwarnsystems des Vereinigten Königreichs in Reaktion auf einen aktiven Vorfall sei und die Ernsthaftigkeit widerspiegele, mit der die Regierung versuchte, Menschen und Eigentum zu schützen. Die Regierung versprach, weiterhin jede Unterstützung für betroffene Gemeinschaften zu leisten, einschliesslich der Entsendung von hundert zusätzlichen militärischen Personal in den Hauptvorfallgebieten.

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