Aufgrund der Kämpfe an der westlichen Küste Jemens flohen Tausende von Menschen in den letzten zehn Tagen über Boote durch die Bab-al-Mandab-Straße nach Djibouti. Offizielle bereiteten sich in Obock, einer kleinen Hafenstadt, auf die Ankunft von bis zu zehntausend Flüchtlingen vor. Die Situation in den Überfahrtbooten war prekär; die Menschen reisten überfüllt und erreichten das Ziel mit nur begrenzten Vorräten an Nahrung und Wasser.
Die Flucht wurde durch eine Offensive der vom Iran unterstützten Houthi-Bewegung ausgelöst. Diese strebten danach, eine Schlüsselinsel zu erobern und den strategisch wichtigen Hafen von Mokha zu übernehmen. Diese militärischen Aktionen verursachten eine massive Vertreibung der Bevölkerung aus dem Konfliktgebiet.
Die internationale Organisation für Migration berichtete, dass die Reisenden unter extrem schwierigen Bedingungen auf die Küste gelangten. Die Überlastung der Boote stellte die Logistik der Aufnahme vor große Herausforderungen für die Behörden in Djibouti.
Die Ankunft der Flüchtlinge in dem Flüchtlingslager stellte die lokalen Strukturen vor erhebliche Belastungen. Die Organisationen mussten schnell reagieren, um die Versorgung der ankommenden Menschen zu gewährleisten und die humanitären Bedürfnisse zu adressieren. Die Situation in Djibouti erforderte eine intensive Koordination der Hilfsmaßnahmen.