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Soziales

Frankreichs Studenten ernährt: Die Einführung von ein-Euro-Mahlzeiten

Regierung erweiterte die Subventionen, um die Ernährungssituation der Studierenden zu verbessern

Die französische Regierung erweiterte die ein-Euro-Mahlzeiten für Studierende, um den Kampf gegen die Ernährungsunsicherheit zu unterstützen. Schätzungsweise drei Millionen Studierende der Hochschulbildung in Frankreich nutzten diese Möglichkeit. Eine Umfrage zeigte, dass fast die Hälfte der Studierenden Mahlzeiten auslassen musste, weil sie sich die Kosten nicht leisten konnten. In Reaktion darauf verkündete die Regierung die Ausweitung der ein-Euro-Mahlzeiten, die zuvor nur für Studierende mit Stipendien gelten mussten, auf alle Studierenden.

An der Universität Paris Dauphine boten die Restaurants und Cafés eine ausgewogene, nahrhafte Drei-Gänge-Mahlzeit für einen Preis von einem Euro an. Studierende wählten unter anderem Vorspeisen, vegetarische, fleisch- oder fischbasierte Hauptgerichte mit Kartoffel- und Gemüsespeisen sowie Obst, Joghurt, Käse oder ein Gebäck zum Abschluss. Die Speisen waren vielfältig und reichhaltig. Der Küchenchef, der die Dauphine-Küche leitete, betonte, dass die meisten Gerichte selbst hergestellt wurden und eine gesunde Balance aus lokal bezogenen, vielen davon Bio-Produkten, aufwiesen. Die Studierenden lobten die Menüs und gaben ihm eine hohe Bewertung.

Diane Chelkoff, die Direktorin des Dauphine-Restaurants, erklärte, dass die Studierenden täglich zwei ausgewogene ein-Euro-Mahlzeiten aus diesem Angebot beziehen konnten, entweder vor Ort oder zum Mitnehmen. Sie betonte, dass diese Maßnahme Studierenden half, die keine finanzielle Unterstützung erhielten, aber Schwierigkeiten hatten, ihre Ausgaben zu decken. Die Küche bereitete sich auf eine erhöhte Nachfrage vor, als das Universitätsjahr im September begann.

Die Einführung der ein-Euro-Mahlzeiten diente nicht nur der sozialen Unterstützung, sondern auch der öffentlichen Gesundheit. Die Direktorin des Nationalen Zentrums für Universitäts- und Schuldienste (CNOUS) erklärte, dass es eine Frage der öffentlichen Gesundheit sei. Sie argumentierte, dass es wichtig sei, sicherzustellen, dass alle Studierenden, unabhängig von finanzieller Unterstützung, eine ausgewogene Mahlzeit erhielten. Die Regierung unterstützte diese Idee vollständig und versprach, für das nächste Jahr 120 Millionen Euro zur Finanzierung bereitzustellen.

Allerdings gab es auch Kritik an der universellen Maßnahme. Einige zukünftige Unternehmer der Dauphine-Universität meinten, dass die Subventionen besser anderweitig eingesetzt worden seien. Sie bemängelten, dass diejenigen, die sich den vollen Preis von 3,30 Euro leisten konnten, dies tun sollten. Andere betonten, dass das Geld stattdessen in günstigere Wohnungen für Studierende investiert werden sollte, da dies eine bessere Lösung für die Studierenden darstellte.

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