Eine französische Familie blieb über sechzehn Stunden auf See gefangen, nachdem ihr gemietetes Jetski vor der Küste Thailands kippte. Der Vater und seine beiden jüngeren Söhne befanden sich nach dem Vorfall erschöpft und blass, nachdem sie große Mengen Meerwasser geschluckt hatten. Lokale Regierungsvertreter berichteten, dass die Familie zunächst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo sie anschließend entlassen wurden.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag gegen 17:00 Uhr Ortszeit auf Koh Samui, einer der beliebtesten Inseln Thailands für Touristen. Die Miete für die fünfzigjährige Familie endete abrupt, als das Fahrzeug nicht fristgerecht zurückgegeben wurde. Die Rettungskräfte wurden alarmiert, als das Jetski nicht innerhalb der vereinbarten Zeit zurückkehrte.
Suchaktionen begannen umgehend. Rettungskräfte setzten Schnellboote und weitere Wasserfahrzeuge ein, um die Gewässer um Koh Samui sowie in Richtung der nahegelegenen Insel Koh Phangan abzusuchen. Die Suchbemühungen mussten über Nacht ausgesetzt werden, bevor die Familie am folgenden Tag gefunden wurde.
Die Familie fand um 10:00 Uhr Ortszeit am Freitag durch die Retter. Der Vater erklärte den Behörden, dass starke Wellen das Jetski getroffen und den Motor zum Ende der Mietdauer zum Stillstand gebracht hatten. Auf Aufnahmen der Rettung sah man einen der Jungen auf der Front des Fahrzeugs sitzen, während der Rest des Wagens unter den aufgewühlten Wellen versank. Der Vater winkte den Rettern zu, während er in der Nähe schwamm und beide Träger trugen Schwimmwesten.
Die Mutter und die ältere Schwester der Jungen warteten am Strand, als die Gruppe in Sicherheit gebracht wurde. Die Behörden teilten mit, dass die Familie in Thailand blieb und ihren Urlaub fortsetzte.