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Mögliche Täterin bei Bombenanschlag in Monaco gesucht

Verdächtige in Deutschland im Fokus der Ermittlungen gegen Oligarch

Eine Frau, die bei einem Bombenanschlag in Monaco verdächtigt wurde, wurde in Deutschland gesichtet. Eine Justizquelle in Monaco informierte Reuters über die Verwicklung einer Person in den Vorfall. Am Montagabend explodierte ein Paket in einem Wohnhaus nahe der französischen Grenze und verwundete drei Personen. Die Explosion ereignete sich in der wohlhabenden Fürstentümer und galt als Angriff auf einen ukrainisch geborenen Oligarchen.

Das Staatsanwaltschaftsamt der Fürstentümer verkündete am Donnerstag, dass ein Haftbefehl gegen die Verdächtige erlassen wurde. Diese Person wurde ab diesem Abend durch einen Interpol-Roten-Hinweis zur Fahndung ermahnt. Französische Medien berichteten, dass die Verdächtige auf Videoüberwachung in schwarzer Fischermütze gefasst wurde. Es vermutete sich, dass es sich um eine Frau handelte, die sich als Mann ausgab.

Der Monaco-Staatsanwalt Stephane Thibault äußerte sich in seiner Erklärung nicht direkt, er pries jedoch die effektive internationale Strafverfolgung. Er betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Justiz es ermöglichte, die Person, die den Anschlag verübt hatte, in sehr kurzer Zeit zu identifizieren. Eine Untersuchung wegen versuchten Mordes und weiterer Straftaten wurde eröffnet und drei Ermittlungsrichtern übertragen.

Die Opfer des Anschlags blieben zunächst anonym. Quellen deuteten jedoch darauf hin, dass der Angriff auf Vadym Iermolaiev, einen wohlhabenden Geschäftsmann, der ursprünglich aus der Ukraine stammte und nun Staatsbürger Cypriens war, sowie seine Partnerin und sein Sohn gerichtet war. Der Junge wurde in nicht lebensbedrohlichem Zustand ins Lenval-Kinderkrankenhaus in Nizza aufgenommen, während die beiden Erwachsenen ins Universitätskrankenhaus Nizza verbracht wurden.

Iermolaiev war seit Dezember 2023 wegen seiner Geschäftstätigkeit in der Krim, die von Russland annektiert wurde, von Sanktionen in der Ukraine betroffen. Kiew behauptete, er habe Steuern nach Moskau gezahlt, obwohl Russland 2022 die Ukraine angriff. Der Anschlag erschütterte Monaco, ein sicheres Mikrostaat nahe Nizza, der als Spielplatz der reichsten Menschen der Welt gilt.

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