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Frontier-Flug traf Fußgänger auf Startbahn in Denver

Unfall bei Abflug: Untersuchung der Sicherheitslage und Evakuierungsprozesse

Die Nationale Verkehrs-Sicherheitsbehörde (NTSB) sammelte Informationen zu der Evakuierung eines Frontier Airlines-Fluges, nachdem dieser während des Abflugs am Flughafen Denver einen Fußgänger auf der Startbahn traf und eine Person tötete. Der Flug, der von Denver nach Los Angeles fuhr, traf laut einer Erklärung des Flughafens einen Fußgänger während des Startvorgangs am DEN um etwa 23:19 Uhr am Freitag. Die Identität des betroffenen Einzelnen blieb unklar.

Passagiere verließen das Flugzeug mittels Nottrangsteigungen und wurden anschließend mit dem Bus zum Terminal transportiert. Ein Vertreter des Flughafens berichtete, dass zwölf Passagiere leichte Verletzungen erlitten und fünf stationär blieben. Es gab keine weiteren Angaben zur Art der Verletzungen. Mehrere Passagiere äußerten jedoch Bedenken hinsichtlich des Evakuierungsprozesses. Sie berichteten, dass sie mehrere Minuten im Flugzeug verblieben, während Rauch in der Kabine ansammelte, und später in kalten Verhältnissen auf dem Rollfeld außerhalb des Flugzeugs zurückgelassen wurden.

Die NTSB-Sprecherin Sarah Taylor Sulick erklärte gegenüber der Associated Press, dass sie Informationen zur Notfallevakuierung sammelte, um festzustellen, ob diese die Kriterien für eine Sicherheitsuntersuchung erfüllte. Der US-Verkehrsminister Sean Duffy erklärte am Samstag, dass die verstorbene Person ein „Übergriffiger“ gewesen sei, der die Flughafensicherheit verletzt und „vorsätzlich einen Zaun überstieg und auf die Startbahn ran“. Duffy fügte hinzu, dass der Übergriffige auf der Startbahn von dem Frontier Airlines-Flug 4345 bei hoher Geschwindigkeit getroffen wurde.

Duffy bestätigte ferner, dass zwölf Personen verletzt wurden, darunter fünf, die stationär blieben, und dass die Feuerwehr ebenfalls zur Unfallstelle entsandt worden war. Die Untersuchung des Sicherheitsverstoßes würde von der örtlichen Strafverfolgungsbehörde geleitet werden, mit Unterstützung der Federal Aviation Administration (FAA) und der Transportation Security Administration (TSA). Frontier Airlines erklärte, dass die Airbus A321, die am Vorfall beteiligt war, 224 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder transportierte. Die Fluggesellschaft betonte, dass sie den Vorfall untersuchte und Informationen in Abstimmung mit dem Flughafen und anderen Sicherheitsbehörden sammelte.

Der Vorfall am Flughafen Denver ereignete sich nur einen Tag nach dem Tod eines Mitarbeiters der Delta Air Lines, der am Donnerstagabend im internationalen Flughafen Orlando in Florida ums Leben kam. Der Mitarbeiter starb nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeug eine Flugsteigbrücke neben einem Passagierflugzeug traf.

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