Ein Flugzeug der Frontier Airlines verursachte einen tödlichen Unfall auf der Startbahn des internationalen Flughafens Denver. Während des Abhebens stieß das Fluggerät auf eine Person, die einen Sicherheitszaun überquert hatte, was zu einem Motorbrand führte und eine sofortige Evakuierung der Passagiere erforderlich machte. Die Fluggesellschaft berichtete, dass das Flugzeug auf dem Weg nach Los Angeles war, als die Kollision stattfand.
Die betroffene Person, deren Identität noch nicht bekannt ist, soll einen Bereich des Flughafens unbefugt betreten und einen Zaun durchbrochen haben. Eine offizielle Stellungnahme des Verkehrsministeriums beschrieb die Person als einen Eindringling, der die Sicherheitsvorkehrungen missachtet hatte. Die Behörden betonten die Notwendigkeit, dass niemand auf einem Flughafen unbefugt vorstößt, um zukünftige Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Die Kommunikation zwischen dem Piloten und der Flugverkehrskontrolle zeigte die unmittelbare Gefahr. Der Pilot meldete den Kontakt mit einer Person auf der Startbahn und berichtete über einen Brand im Flugzeug. Infolgedessen wurde eine Evakuierung der Insassen mittels eines aufblasbaren Ablagebades durchgeführt, während die Einsatzkräfte den Brand bekämpften.
Das Airbus A321 trug zu diesem Zeitpunkt 224 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Zeugen berichteten von Verletzungen bei zwölf Personen, wobei fünf in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Untersuchung des Vorfalls wurde von der Nationalen Verkehrs-Sicherheitsbehörde informiert, welche die betroffene Startbahn für die weitere Ermittlung sperrte.
Ein Video, das auf sozialen Medien zirkulierte, dokumentierte den Moment der Kollision und zeigte zudem Blut auf dem Innenteil des Triebwerks. Die Fluggesellschaft und die Flughafenverwaltung begannen umgehend mit der Aufklärung des Vorfalls und sammelten weitere Informationen in Abstimmung mit den zuständigen Sicherheitsbehörden.