Fünf Italiener starben bei einem Tauchunfall in den Malediven, meldete das Auswärtige Amt in Rom. Die Todesfälle ereigneten sich bei einem Erkundungsversuch in einer Tiefe von fünfzig Metern, was den Tod der Gruppe begründete. Die Suche nach den Opfern verlief äußerst schwierig, da die Taucher in einer Höhle im Vaavu Atoll verschwanden. Die Militärbehörden der Malediven fanden einen Körper in einer Höhle etwa sechzig Meter unter Wasser, und die anderen vier Taucher wurden als dort gestorben angenommen.
Die Taucher, die spezielle Ausrüstung besaßen, wurden in die Region entsandt, und die Suchoperation wurde als von sehr hohem Risiko beschrieben. Dieser Vorfall galt als der schlimmste Tauchunfall in dieser kleinen Inselnation, die aufgrund ihrer Kette von Koralleninseln ein beliebtes Touristenziel darstellte. Die Gruppe Italiener betrat das Wasser am Donnerstagmorgen, berichtete die lokale Presse.
Die Besatzung des Tauchschiffs, auf dem sie sich befanden, meldete die Personen als vermisst, als sie es versäumten, wieder an die Oberfläche zu gelangen. Die Polizei berichtete, dass das Wetter in der Region rau war, und eine gelbe Warnung für Passagierboote und Fischer erlassen wurde.
Die Universität Genua gab bekannt, dass die Opfer einen Meeresbiologen, ihre Tochter sowie zwei junge Forscher umfassten. Die Universität drückte in einer Erklärung auf X ihr „tiefstes Beileid“ den Verstorbenen aus. Tauch- und Schnorchelunfälle traten in den Malediven zwar selten auf, doch in den letzten Jahren wurden bereits mehrere Todesfälle gemeldet.
In einem früheren Fall ertrank im Dezember ein erfahrener britischer Taucher bei einem Tauchereignis nahe dem Inselresort Ellaidhoo. Zudem starb im Jahr 2024 ein japanischer Gesetzgeber beim Schnorcheln im Lhaviyani Atoll. Diese Vorfälle erinnerten an die Gefahr, die mit dem Erkunden der tiefen Meereswelt verbunden war.