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Fünf Mozambikaner starben bei xenophoben Angriffen in Südafrika

Gewalt gegen Migranten löste Rückkehr und Repatriierung aus

Fünf Staatsbürger aus Mosambik starben bei xenophoben Angriffen in Südafrika. Die mozambikanische Regierung teilte mit, dass die Todesfälle auf Proteste gegen illegale Migration zurückzuführen waren, welche das Land überfielen. Die Gewalt brach am Freitag in der südlichen Küstenstadt Mossel Bay aus und betraf rund achthundert Mozambikaner. Diese Ereignisse führten dazu, dass dreihundert Mozambikaner auf eigene Faust nach ihrem Heimatland zurückkehrten.

Von den betroffenen Personen starben sieben Mozambikaner. Fünf dieser Todesfälle folgten direkt den xenophoben Angriffen, während die anderen beiden Opfer eines Verkehrsunfalls auf dem Heimweg waren. Die verbliebenen fünfhundert Betroffenen fanden Schutz in einer sicheren Region der Provinz Western Cape. Die Rückführung dieser Menschen nach Mosambik lief bereits in vollem Gange.

Die südafrikanische Polizei untersuchte den Tod von zwei Männern in einem informellen Siedlungsgebiet in Mossel Bay. Details zu den Nationalitäten der Opfer lieferte die Polizei nicht. Der Bürgermeister der Region, Dirk Kotze, äußerte tiefe Besorgnis und Enttäuschung über die aktuellen xenophoben Angriffe, bei denen Menschen ermordet, Häuser niedergebrannt und Familien vertrieben wurden.

Südafrika hatte über Jahrzehnte hinweg wiederholte Wellen xenophober Gewalt erlebt. Dokumentierte und unerdokumentierte afrikanische Arbeitskräfte dienten als Ziel von Anschuldigungen wegen Kriminalität und des Wegnehmens von Arbeitsplätzen. Bereits im Jahr 2008 wurden bei anti-immigrationsbedingten Aufständen über sechzig Menschen getötet und Tausende vertrieben. Weitere Ausbrüche folgten in den Jahren 2015 und 2016.

Die jüngste Zunahme der anti-immigrationsbedingten Spannungen baute sich über Monate auf. Bürgergruppen forderten ein Ultimatum zur Ausweisung illegaler Migranten bis zum 30. Juni. Es gab Berichte über Gruppen, welche die Dokumente ausländischer Staatsbürger überprüften und kleine Unternehmen, die von Nicht-Südafrikanern geführt wurden, zum Schließen zwangen. Diese Maßnahmen fanden keine offizielle Unterstützung und wurden von den Behörden kritisiert.

Angesichts der wachsenden Spannungen flog Ghana letzte Woche dreihundert seiner Staatsbürger aus und plante, noch weitere Hundert nach Hause zu nehmen. Mehrere afrikanische Länder, darunter Kenia, Malawi, Nigeria, Lesotho und Simbabwe, riefen ihre Bürger in Südafrika zur Vorsicht auf. Die mozambikanische Regierung prognostizierte, dass die Lage volatil bliebe und vor dem 30. Juni es noch schlimmer werden würde. Die Regierung arbeitete an Maßnahmen, um ihre Staatsbürger, die noch in Südafrika verblieben, zu unterstützen.

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