Fünf Spieler der Australian Football League (AFL) wurden wegen des Alkoholkonsums und der Einladung von Frauen in ein Hotel nach einem Spiel in Melbourne gesperrt. Der Sydney Swans kündigten die Sperre für die restliche Saison an. Die Maßnahme erfolgte im Zuge einer laufenden polizeilichen Untersuchung bezüglich angeblicher sexueller Übergriffe, die am frühen Morgen des Montags im Pullman Hotel stattfanden.
Die Untersuchung begann nach Berichten über einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff. Es wurde festgestellt, dass die Spieler gegen die Standards des Vereins verstoßen hatten, indem sie Alkohol später konsumierten und Frauen in das Hotel brachten. Es wurde klargestellt, dass die Spieler in dieser Ermittlung weder festgenommen noch angeklagt wurden.
Der Vorsitzende des Sydney Swans, Andrew Pridham, entschuldigte sich gegenüber Fans, Spielern und der breiteren Öffentlichkeit. Er erklärte, dass die Sanktionen aufgrund der Verfehlungen der Spieler erteilt wurden. Er betonte, dass die Maßnahmen unabhängig von der laufenden Untersuchung durch die Victoria Police waren.
Der Geschäftsführer des Vereins, Matthew Pavlich, äußerte tiefe Verärgerung und Scham über die Entscheidungen der fünf Spieler. Er äußerte große Besorgnis hinsichtlich des Wohlergehens der Beteiligten und der Frauen sowie des allgemeinen Wohlbefindens der Spieler.
Der Chef der AFL, Andrew Dillon, bezeichnete die Berichte über den mutmaßlichen sexuellen Übergriff als „zutiefst besorgniserregend“. Die AFL verfolgte in solchen Fällen keine strikte Verweispolitik für schwere Vergehen wie sexuellen Übergriff, sondern handelte in jedem Fall auf Grundlage einer diskretionären, fallbezogenen Entscheidung.
Der Verein führte Gespräche mit den Spielern vor ihrer Sperre. Die Situation stellte die sportliche und ethische Integrität der Liga in den Fokus. Die weiteren Entwicklungen der polizeilichen Ermittlungen blieben im Raum stehen.