Fünf Menschen, darunter vier Frauen und ein Mann, starben bei einer Schießerei in einer Jugendfürsorgeeinrichtung in Stade, einer norddeutschen Stadt. Ein weiterer Mensch erlitt später im Krankenhaus Verletzungen. Die Polizei identifizierte zwei Personen, die im Zusammenhang mit der Schießerei festgenommen wurden, wobei beide 21 Jahre alt waren und vorläufig als Mann und Frau identifiziert wurden.
Die Schüsse entfırlten sich kurz nach dem Mittag, was zu einer kurzen Autoverfolgungsjagd führte. Die Polizei stoppte den Verdächtigen und eine Begleitperson. Ein Polizeisprecher versäumte es, eine Motivation für den Angriff zu äußern. Die genauen Umstände des Vorfalls blieben zunächst unklar, und die Ermittlungen zur Hintergründe der Tat liefen weiter.
Die Polizei kündigte an, weitere Details zu einem Pressegespräch um 19:30 Uhr vor Ort zu geben. Die betroffene Gegend wurde abgesperrt, und eine große Polizeipräsenz befand sich am Tatort. Die Behörden versicherten, dass keine Gefahr für die Öffentlichkeit bestand, und baten die Bevölkerung, den Bereich für Einsatzkräfte freizuhalten.
Parallel dazu beeinflussten extreme Temperaturen weite Teile Mitteleuropas. Schätzungen gingen aus, dass mindestens 130 Millionen Menschen an diesem Tag Temperaturen von 35 Grad Celsius oder höher erlebten. Länder wie Albanien, Bosnien, Kroatien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Serbien und die Slowakei waren besonders stark betroffen, mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius.
Wissenschaftler warnten davor, dass die Anpassungsmaßnahmen an die Erwärmung nicht ausreichen würden. Eine Studie zeigte, dass die Sterblichkeitsrate durch Hitzewellen deutlich weniger empfindlich auf Temperaturverschiebungen reagierte. Dennoch wuchsen Hitzewellen immer heißer, länger und häufiger. Experten betonten, dass die zunehmende Konzentration von Treibhausgasen eine Anpassung erfordern würde.
Ein Bericht der World Weather Attribution (WWA) zeigte, dass die aktuelle Hitzewelle in Europa durch lokale Wetterlagen und die Nähe zur rasch schmelzenden Arktis beschleunigt wurde. Eine Attributionsstudie ergab, dass die aktuelle Situation ohne die Klimaveränderungen „virtuell unmöglich“ gewesen wäre. Experten betonten die Notwendigkeit, die Bremsen zu betätigen, da die Menschheit auf einer „einstgerichteten Reise zu einer gefährlicheren Zukunft“ befinde.