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Politik

Generalleutnant verstirbt nach Entführung in Nordwestnigeria

Sicherheitsherausforderungen verschärfen Lage in Katsina-Staat

Ein pensionierter nigerianischer General starb während seiner Gefangenschaft. Der General Rabe Abubakar, der zwischen 2015 und 2017 als Militärsprecher fungierte, wurde im letzten Monat in der Region Katsina entführt. Die Streitkräfte gaben an, dass der General während der Verhaftung verstorben war.

Abubakar wurde zusammen mit seiner Frau und ihrem Fahrer während einer Reise in den Katsina-Staat angegriffen und gefangen genommen. Keine Gruppe gab die Entführung als Ursache für den Tod an. Dieser Vorfall beleuchtete die anhaltenden Sicherheitsherausforderungen in Teilen des Nordwestnigeria. Dort führten kriminelle Banden, lokal als „Banditen“ bekannt, häufig Entführungen zur Lösegeldforderung sowie Viehrouben und Angriffe auf ländliche Gemeinschaften durch.

Zudem operierten in der Region einige militante Jihadisten. Ein angebliches militantes Lager im Bundesstaat Sokoto war beispielsweise im Dezember des Vorjahres Ziel eines US-Luftangriffs geworden. Katsina galt als einer der am stärksten von dieser Gewalt betroffenen Bundesstaaten.

Lokale Medien berichteten, dass der pensionierte Offizier am 30. Mai zu einer Hochzeit aufbrach, als bewaffnete Männer sein Fahrzeug angriffen und ihn, seine Frau und den Fahrer entführten. Tage vor der Bekanntgabe seines Todes erschien ein Video in sozialen Medien, das Abubakar in Gefangenschaft zeigte. Auf dem Video sah man den General mit einer offensichtlichen Verletzung seines linken Beines zusammen mit seiner Frau und anderen Geiseln.

Die Militärführung entschied sich, öffentlich keine Stellungnahme zur Entführung abzugeben. Sie erklärten, dass sie die öffentlichen Äußerungen zurückhielten, während Bemühungen zur Befreiung der Gefangenen unternommen wurden. Die Streitkräfte setzten alle verfügbaren Ressourcen ein, um die sichere Rückkehr des Generalen zu gewährleisten. Eine Aussage besagte, dass die laufenden Operationen intensiviert wurden, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen und alle terroristischen Netzwerke, die die Nation bedrohten, aufzulösen.

Die Armee hielt den General in Erinnerung. Lokale Medien berichteten, dass der General bei seinem Tod 61 Jahre alt war. Der Verlust wurde als „tragisch“ beschrieben, und es wurden Beileidsbekundungen an seine Familie und ehemalige Kollegen ausgesprochen. Eine Erklärung betonte, dass er „enorme Beiträge zu Gegeninsurgency-Operationen geleistet hatte“ und dass sein „Engagement für die Pflicht und die Einheit Nigerias ein leuchtendes Beispiel für alle Personalien blieb.

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