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Wissenschaft

Gesundheitsarbeiter in London unter Beobachtung nach potenzieller Ebola-Exposition

Die britische Gesundheitsbehörde ergriff präventive Massnahmen nach dem Aufenthalt in der Demokratischen Republik Kongo

Ein humanitärer Mitarbeiter wurde nach möglicher Exposition gegenüber dem Ebola-Virus in einem Spezialkrankenhaus in London beobachtet. Die britische Gesundheitsbehörde (UKHSA) informierte, dass die Person aus der Demokratischen Republik Kongo (DRC) evakuiert worden war, wo sie Patienten mit der Krankheit behandelte.

Die Evakuierung erfolgte als «höchst vorsorgliche Massnahme». Die Behörde betonte, dass die betreffende Person keine Symptome zeigte und gesund blieb. Dennoch wurde sie auf einem Flug evakuiert, der ausschliesslich für diesen Zweck chartert wurde. Nun wurde die Person von Spezialisten für Infektionskrankheiten in einem Londoner Krankenhaus isoliert und überwacht.

Die Behörde erläuterte, dass die Inkubationszeit des Ebola-Virus zwischen zwei und einundzwanzig Tagen liegt. Während dieser Zeit musste die Person engmaschig überwacht und isoliert werden. Es gab keine bestätigten Ebola-Fälle im Vereinigten Königreich, weshalb das Risiko für die allgemeine Bevölkerung als gering erachtet wurde.

Richard Pebody, Direktor für Epidemien und aufkommende Infektionen bei der UKHSA, erklärte, dass die Person aus grosser Vorsicht transferiert worden sei und sie erfreut sei, dass sie gesund blieb. Letzten Monat hatte ein Patient, der Verdacht auf das Ebola-Virus in einem Krankenhaus in Glasgow erhob, ein negatives Testergebnis erhalten. Präventive Massnahmen wurden ergriffen, nachdem der Patient in das Queen Elizabeth University Hospital aufgenommen worden war.

Das Virus verbreitete sich durch direkten Kontakt mit Blut, Sekreten, Organen oder anderen Körperflüssigkeiten infizierter Personen sowie über kontaminierte Oberflächen wie Bettwäsche oder Kleidung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte eine Ausbruchssituation in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda im Mai als Gesundheitsnotstand internationaler Tragweite erklärt. Symptome des Virus umfassten Fieber, Erschöpfung, Unwohlsein, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Halsschmerzen, gefolgt von Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautausschlägen sowie Symptomen von Funktionsstörungen der Nieren und Leber.

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