Große Menschenmengen versammelten sich über Nacht bis Mittwoch an der Grenze zwischen Gibraltar und Spanien. Der Grenzwall, der das britische Überseegebiet von dem EU-Mitgliedsstaat trennte, wurde abgebaut. Die symbolische Zeremonie vollzog sich um Mitternacht, als ein neuer Vertrag in Kraft trat und die Notwendigkeit von Grenzkontrollen an der Passage beseitigte.
Die Vereinbarung, die über Jahre hinweg nach dem Brexit ausgehandelt worden war, integrierte Gibraltar in den Schengen-Raum der Europäischen Union. Dies ermöglichte die freie Bewegung von Personen und Gütern über die Grenze hinweg. Der Abbaubefehl für den Wall erleichterte somit den Verkehr erheblich.
Der Ministerpräsident von Gibraltar, Fabian Picardo, zog den Wall mit einem Seil ab. Hunderte von Menschen feierten an der Grenze, als diese historische Veränderung vollzogen wurde. Die Entfernung der 118 Jahre alten Grenzkontrollen mit Spanien markierte einen neuen Abschnitt für Gibraltar.
Diese Entwicklung eröffnete Gibraltar eine neue Ära. Die Integration in den Schengen-Raum stellte eine tiefgreifende Veränderung der Beziehungen zwischen der Region und Europa dar. Die neue Regelung veränderte die alltäglichen Abläufe an der Grenze grundlegend.