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Wirtschaft

Greyhounds verließen Neuseeland: Ein Export in australische Staaten

Neuseeländisches Rennsportverbot führte zur Umsiedlung von Tausenden von Hunden

Mindestens zwei Charterflüge, die bis zu hundertfünfzig Hunde transportierten, flogen in die östlichen Staaten Australiens. Dies geschah, als Neuseeland ein Verbot für den Hundesport erließ. Mehrere Hundetrainer in Neuseeland reagierten auf das neue Verbot, indem sie ihre Hunde nach Australien verlagerten, um im Sport tätig zu bleiben. Die Organisation Greyhound Racing New Zealand (GRNZ) teilte der BBC mit, dass diese Umsiedlung eine letzte Handlung einer sterbenden Industrie darstellte.

Das Verbot trat in Neuseeland am Samstag in Kraft. Etwa 1.400 Hunde verstarben unter dem Verbot und benötigten eine neue Zuordnung. Die australischen Behörden klassifizierten die aus Neuseeland kommenden Hunde als „Begleithunde“ und führten eine Prüfung auf Krankheiten wie die Tollwut durch. Das Ministerium für Rennen Neuseelands, Winston Peters, bezeichnete die Pläne zur Umsiedlung der Hunde als „die letzte Atemzugshandlung einer sterbenden Industrie“.

Peters erklärte, dass die Hundesportindustrie ihre „soziale Erlaubnis“ verloren habe, nachdem mehrere Überprüfungen festgestellt hatten, dass die Verletzungs- und Todesraten „unerträglich hoch“ blieben. Die GRNZ widersprach dieser Schlussfolgerung. Ein Sprecher Peters betonte, dass die Mehrheit der Hunde (zwischen 1.300 und 1.400) in den kommenden Jahren neu zugeordnet werden müsse. Er bezeichnete dies als eine einmalige Schlussaktion, nicht als ein andauerndes Problem.

Edward Rennell, der Vorstandsvorsitzende der GRNZ, berichtete, dass zwischen sechs und zehn Trainern Interesse an einer Umsiedlung nach Australien bekundeten. Die Details der Verlegung seien noch nicht festgelegt gewesen, doch seine Organisation übernahm die gesamten Flugkosten, während andere Ausgaben von den Besitzern und Trainern getragen wurden. Rennell merkte an, dass einige Hunde in Australien weiter trainierten und rennten, wenngleich sie aufgrund der gestoppten Zucht in Neuseeland weniger wettbewerbsfähig sein würden.

Die australische Industrie genoss eine größere kommerzielle Präsenz. Die Industrien in Queensland, New South Wales und Victoria waren im Zeitraum 2022-23 beachtlich wertvoll, während Neuseelands Gesamtbetrag deutlich geringer war. Die Greyhound Transition Agency, die die Schließung der Industrie in Neuseeland überwachte, bestätigte die Umsiedlungspläne, äußerte sich jedoch nicht weiter zu diesen Arrangements. Die Diskussion um die Zukunft des Hundesports zeigte, dass die Herausforderungen der Tierwohlstandards und der wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Branche weiterhin präsent blieben.

HundesportNeuseelandAustralienTierwohlIndustrie

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