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Grooming-Verdacht: Ex-Minister aus Pakistan lehnt Rückkehr nach Großbritannien ab

Verhafteter in Manchester weigerte sich, Angaben zum Rückkehrzeitpunkt zu machen

Eine in Großbritannien verhaftete Person, die in Pakistan als Abgeordneter gewählt wurde, lehnte es ab, einen Zeitpunkt für die Rückkehr ins Vereinigte Königreich zu nennen. Rukhsar Ahmed, ein ehemaliger pakistanischer Staatsminister, wurde im Juli 2024 am Flughafen Manchester wegen Verbrechen gegen Minderjährige festgenommen. Die Anschuldigungen betrafen die Vergewaltigung und den Menschenhandel von mindestens zwei Minderjährigen aus Pflegeheimen in der Rusholme-Region der Stadt während der 1990er Jahre.

Ahmed wurde kurz darauf in Pakistan vom Premierminister Shehbaz Sharif in die Mitte-Rechts-Partei Pakistan Muslim League-Nawaz gewählt. Nach seiner Freilassung auf Kaution flog er vor zwei Monaten nach Pakistan und verpasste einen Termin bei der Polizei, da er angeblich zu unwohl war, um zurück nach Großbritannien zu fliegen.

Als die Zeitung The Guardian letzte Woche um eine Stellungnahme bat, antwortete Ahmed nicht. Es stellte sich heraus, dass Ahmed, 61 Jahre alt, in seinem Büro in Khari Sharif, einem Dorf im Distrikt Mirpur, gefunden wurde. Er erklärte einem Reporter, er wolle nach Großbritannien zurückkehren, um die Auflagen seiner Kaution zu erfüllen, lehnte jedoch eine konkrete Frist ab. Er erklärte, dass seine Rechtsvertretung in Manchester und London alles regelt und er dies nicht diskutieren könne, da er noch weder verurteilt noch angeklagt worden war.

Auf die direkte Frage, ob er zwei Minderjährige vergewaltigt hatte, weigerte er sich zu antworten und forderte den Reporter auf, nicht auf diese Weise zu sprechen. Ahmed veröffentlichte eine Erklärung auf seinem Facebook-Konto, in der er alle Vorwürfe kategorisch lehnte und erklärte, dass er diese Angelegenheiten über die zuständigen Kanäle klären würde. Er versprach, keine weiteren Kommentare abzugeben, solange die Verfahren anhingen.

Die Greater Manchester Police hatten versucht, Ahmeds Reisefreiheit als Teil seiner Kaution einzuschränken, doch ein Richter lehnte diese strengeren Maßnahmen im Juli 2024 ab. Die laufende Ermittlung betraf Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Kinder in Pflegeheimen der frühen 1990er Jahre, als Ahmed noch in seinen späten Zwanzig war. Experten betonten die Notwendigkeit einer umfassenden Untersuchung. Richard Scorer, Leiter des Verbrechensrechts bei Slater und Gordon, merkte an, dass die Rusholme-Region regelmäßig in Ermittlungen wegen Vergewaltigungsbanden auftauchte und er hoffte auf eine umfassende Aufklärung der Fälle.

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