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Halbmillionen russische Soldaten starben in der Ukraine

britischer Geheimdienstchef berichtete über neue Verluste und die Notwendigkeit der digitalen Verteidigung

Der Chef der britischen Geheimdienstagentur GCHQ berichtete über eine neue Schätzung der Verluste russischer Soldaten im Ukraine-Krieg. Er erklärte, dass nahezu eine halbe Million russischer Soldaten seit Beginn der Invasion von Wladimir Putin vor über vier Jahren gestorben waren. Diese Zahl stellte eine Neubewertung dar, die höher lag als die jüngste Schätzung von 352.000, welche von unabhängigen Medienhäusern ermittelt worden war.

Keast-Butler äußerte, dass neue Informationen zeigten, dass fast eine halbe Million russischer Soldaten seit Beginn des Konflikts gestorben waren. Sie betonte, dass die ukrainische Seite versuchte, die Zahl der russischen Soldaten, die sie töteten oder schwer verwundeten, über die Fähigkeit Moskaus zur Rekrutierung zu heben. Dies diente dem Ziel, den langsamen territorialen Verlust im Osten des Landes zu stoppen.

Die hohen Verlustraten spiegelten die anhaltenden Versuche Russlands wider, die östliche Donbas-Region zu erobern, wie es Präsident Putin forderte. Experten schätzten die Rekrutierungszahlen Russlands auf etwa achthundert bis tausend Soldaten pro Tag. Gleichzeitig arbeitete die britische Geheimdienststelle unermüdlich daran, die russische Bedrohung für das Vereinigte Königreich und Europa abzubauen.

Keast-Butler warnte vor gezielten Angriffen auf die britische Infrastruktur und Demokratie. Ein Schwerpunkt der Arbeit lag auf dem Schutz der Daten und Energie, die durch kritische Kabel und Pipelines in und um britische Gewässer flossen. Sie erklärte, dass die Agentur die Absichten, Motive und Unterwasserfähigkeiten Russlands aufdeckte.

Die Agentur betonte zudem die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit. Sie verteidigte die acht Jahrzehnte alte Geheimdienstzusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten, die sie als fundamental für die Sicherheit beider Länder betrachtete. Zudem arbeiteten die Organisationen eng mit ihren amerikanischen Kollegen zusammen, um Sicherheitsalgorithmen zu entwickeln, die auch gegen zukünftige Angriffe durch Quantencomputer standhielten.

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