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Politik

Hamas-Entfühlung: Disarmierungsabkommen in Gaza stieß auf Bedingungen

Israel forderte vollständige Demilitarisierung; Hamas verlangte israelischen Rückzug

Der US-Präsident Donald Trump verkündete, Israel sei „sehr zufrieden“ mit dem Abkommen des Rates des Friedens zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter palästinensischer Gruppen in Gaza. Im Rahmen des vorgeschlagenen gestaffelten Deals sollte die Hamas ihre Waffen niederlegen, die israelischen Streitkräfte zogen sich zurück, während die Entwaffnung fortschritt. Eine internationale Stabilisierungsmacht sollte parallel zur neuen palästinensischen Polizeikraft zusammenarbeiten, bis eine neue palästinensische Regierung die Verwaltung in Gaza übernahm.

Eine führende Hamas-Verhandlerin erklärte jedoch, dass die Entwaffnung der Gruppe an die Erfüllung der Verpflichtungen durch Israel geknüpft sei. Dies umfasste den Rückzug Israels aus Gaza sowie die Errichtung eines nationalen Komitees und die Durchführung von Wiederaufbauarbeiten. Eine israelische politische Quelle betonte, dass Israel die vollständige Entwaffnung der Hamas, einschließlich der Entfernung von Waffen aus Gaza und der vollständigen Demilitarisierung des Streifens, als Voraussetzung für jeglichen Prozess forderte.

Israel lehnte einen Rückzug vor der Entwaffnung ab, da die Verhandlungen zwischen Premierminister Netanjahu und Präsident Trump die Forderungen Israels nicht zufriedenstellend erfüllten. Die Verhandlungen über ein mögliches Friedensabkommen zeigten eine fundamentale Diskrepanz: Während die Hamas die israelischen Zusagen forderte, verlangte Israel den vollständigen Waffenstillstand und die Demilitarisierung als Bedingung. Der Rat des Friedens präsentierte lediglich einen 15-Punkte-„Roadmap“ zur Versöhnung, der die Aufgabe schwerer Waffen und Sicherheitsverantwortlichkeiten durch die Hamas sowie einen „gestaffelten“ Rückzug Israels vorsah.

Auf der lokalen Ebene erlebten die Zivilisten in Gaza fortwährende Spannungen. Während die Verhandlungen eine „Hoffnungsschuppe“ für die Bevölkerung darstellten, herrschte tiefe Angst vor dem Scheitern des Abkommens und der Fortsetzung der Unterdrückung durch die israelische Besatzung. Die Menschen lebten unter „extrem harten Bedingungen“ und erlebten eine unbestreitbare Katastrophe, da sie in Lagern und zerstörten Häusern lebten, welche keinen Schutz vor den Elementen boten.

Der deutsche Außenminister begrüßte das Entwaffnungsabkommen und versprach Unterstützung für die Bevölkerung Gazas durch humanitäre Hilfe und frühe Wiederherstellung. Deutschland versprach, seinen Beitrag zur Umsetzung des Abkommens zu leisten. Die Situation in Gaza blieb angespannt, und die Verhandlungen zeigten trotz des Fortschritts keine unmittelbare Entspannung der Lage.

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