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Politik

Hanson forderte eine monokulturelle Gesellschaft Australiens

Ein Skandal in Canberra: Migration, Transgender-Rechte und Kritik an der politischen Elite

Pauline Hanson, die Anführerin von One Nation, erklärte in einer hitzigen Rede vor dem National Press Club in Canberra, dass Australien keine multikulturelle Gesellschaft sein könne. Sie warnte davor, dass hohe Migrationszahlen die nationale Identität und die Werte des Landes zerstört hätten. Hanson forderte die Einhaltung einer monokulturellen Struktur, um die nationale Einheit zu wahren.

In ihrer Rede versprach Hanson, dass sie bei einem zukünftigen Wahlgang die SBS und den ABC abschaffen und die öffentlich-rechtlichen Sender grundlegend überarbeiten würde. Sie kündigte zudem eine Lizenzgebühr für Haushalte an, die den Rundfunk konsumieren wollten, während regionale Dienste geschützt blieben. Hanson kritisierte die Regierung für ihre mangelnde Reaktion auf islamistischen Extremismus und erklärte, dass die Politik zu „verängstigt“ sei, um gegen Hassprediger in Moscheen vorzugehen.

Die Politikerin führte auch einen breiten Angriff auf die Rechte von Transgender-Personen. Hanson versprach, den Kommissar für Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in Australien zu entlassen und behauptete, dass fast jedes staatliche Instrument einer transgender-Ideologie diene, welche die Menschlichkeit neu definieren wolle. Sie behauptete zudem ohne Beweise, dass Schulkinder durch gefährliche Ideologien „eingepflanzt“ wurden, und verglich trans-Bewusstsein mit militantem Islam.

Hanson forderte eine drastische Reduzierung der Einwanderung, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Sie kritisierte die Regierungspolitik zur Klimawende und die Bemühungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen, da diese die Wirtschaft „ersticken“ sollten. Sie betonte, dass Australien auf Kohle und Gas angewiesen sei und Investitionen in diese Energieträger gefördert werden sollten.

Weiterhin kritisierte Hanson die Labor-Regierung und den Finanzminister für die Änderungen bei der Kapitalertragsteuer und dem Negative Gearing. Sie bezeichnete die Reformen als „pathetic“ und argumentierte, dass diese ambitionierte junge Menschen bestrafen würden. Hanson stellte ihre Position als eine Figur außerhalb der politischen Establishment dar und kritisierte die Medien für ihre Komplizenschaft bei der Stummschaltung durchschnittlicher Wähler. Sie behauptete, dass die Australier nicht mehr „dieses Zeug“ aus der politischen Elite und ihren Medienbefürwortern kauften.

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