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Politik

Hanson warnte vor kulturellem Niedergang und äußerte Sorge um England

Die One-Nation-Führerin kritisierte Masseneinwanderung und 'weißen Privileg' in London

Pauline Hanson äußerte auf einer politischen Versammlung in London ihre Besorgnis über den kulturellen Wandel in Großbritannien. Sie erklärte, dass Australien auf einem Weg der kulturellen Verwahrlosung folgte, und führte Masseneinwanderung, Multikulturalismus, den Islam sowie Netto-Null-Politiken und ‘woke’-Ideologien, wie der Unterstützung für Transrechte, an. Die One-Nation-Führerin präsentierte ihre Sichtweise, indem sie London als Ort ablehnte und ihre Sorge um England zum Ausdruck brachte. Sie verglich die Entwicklung der britischen Gesellschaft mit der eigenen, und befürchtete, dass Großbritannien fünf bis zehn Jahre hinter England zurückblieb.

Hanson äußerte sich scharf zur sozialen Gerechtigkeit und forderte die Zuhörer auf, sich nicht für weiße Menschen zu entschuldigen. Sie beklagte die ständige Berichterstattung über das ‘weiße Privileg’ und betonte, dass alle Menschen seien. Sie argumentierte, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen müsse, diese jedoch nicht in umgekehrter Richtung wiederholen dürfe.

Im Rahmen ihrer Ansprache äußerte Hanson ihre Verwirrung über ihre Erfahrung in London. Sie beschrieb ihren Besuch in Tower Hamlets als ein ‘unfreundliches Erwachen’ und empfand sich dort als in einem fremden Land. Sie betonte, dass sie London nicht für sich sah und ihre Meinung sei, dass diese Entwicklung auch in Teilen Australiens beobachtet werde.

In einem separaten Gespräch äußerte Hanson die Ansicht, dass Migration das eigene Land zerstörte, analog zur Zerstörung des anderen Landes. Darüber hinaus thematisierte sie die Kontroversen um ihre jüngsten Aktivitäten. Sie wies Gerüchte über einen Konflikt mit Barnaby Joyce zurück und betonte die gute Beziehung zu ihm. Joyce bestätigte die enge Verbindung und bezeichnete die politische Zusammenarbeit als konstruktiv.

Hanson bestritt zudem Gerüchte bezüglich Kosten für ihre Reise nach Sizilien. Die Frage, ob sie ihre Reise bezahlt hatte, blieb unbeantwortet. Joyce erklärte, dass Gina Rinehart die Kosten für Hanson’s Besuch getragen habe. Hanson reagierte auf Kritik des Liberalführers Angus Taylor, indem sie ihn aufforderte, sich mit seinen Abgeordneten in Australien auseinanderzusetzen.

Pauline HansonGroßbritannienMigrationKulturkampf

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