Ein Helikopterunfall in Griechenland forderte das Leben von drei Personen. Ein privater Bell 206 stürzte kurz vor der Landung auf die Insel Sifnos und explodierte bei der Landung. Die Tragödie ereignete sich am Montagabend und forderte zwei britische Paare sowie den Piloten. Die griechische Polizei untersuchte den Vorfall intensiv und vermutete einen mechanischen Defekt als Ursache für den Absturz.
Die Behörden konzentrierten sich auf den „seltsamen Lärm“, den das Fluggerät erzeugte, bevor es auf den Boden fiel. Eine Polizeibeamte bestätigte, dass Marie Ebert und Alexander Cromie in dem Vorfall gestorben waren. Ebert und Cromie, die in London ansässig waren, feierten ihre Hochzeitsreise auf Sifnos. Der Pilot des Helikopters wurde als Giorgos Raikos identifiziert, ein ehemaliger angehöriger der Luftwaffe und als „äußerst erfahren“ beschrieben.
Eine Quelle deutete darauf hin, dass der Fokus der Untersuchung auf den Helikopter und einen möglichen Motorschaden lag. Der Deputy Mayor von Sifnos, Manolis Fountolakis, berichtete, dass Anwohner den Lärm des Fluggeräts hörten und dies auf einen mechanischen Fehler in der Luft zurückführten. Überwachungsaufnahmen des Fluggeräts, das außer Kontrolle geriet, wurden ebenfalls analysiert, als es sich dem Landeplatz nahe der Siedlung Exambela näherte.
Unternehmen, die mit den Verstorbenen verbunden waren, drückten ihr Beileid aus. Blackstone, wo Alexander Cromie als Vizepräsident tätig war, äußerte ihren Schock über den Verlust ihres Kollegen und seiner Frau. Auch die Managementberatung Bain & Company zeigte Mitgefühl für die betroffenen Familien. Es erwarteten weitere Untersuchungen an den drei Leichen, um die genaue Todesursache festzustellen.
Das griechische Verkehrsministerium leitete die Untersuchung des Absturzes ein. Die zivile Luftfahrtbehörde rief den Bell 206-Helikopter vorläufig zurück. Die Insel Sifnos, die touristisch an Bedeutung gewann, zeigte, dass die Nutzung privater Helikopter in Griechenland zunahm. Die Insel lag etwa hundertzwanzig Meilen von Athen entfernt und erforderte mehrere Stunden Reisezeit per Fähre.