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Wissenschaft

Hitzewelle brach europäische Rekorde

Extreme Temperaturen führten zu Todesfällen und verzeichneten neue Höchstwerte in Europa

Europa erlebte diese Woche eine außergewöhnliche Hitzewelle. Unter einem anhaltenden Hochdruckgebiet, das als „Hitzedom“ bezeichnet wurde, wurden in mehreren Ländern Temperaturrekorde gebrochen. Das Vereinigte Königreich übertraf seinen Höchstwert für Mai am Dienstag, als 35,1 Grad bei Kew Gardens in London gemessen wurden. Dies brach den Rekord, der am Vortag mit 34,8 Grad in London erzielt worden war. Der bisherige Höchstwert für Mai lag bei 32,8 Grad, welcher 1922 und 1944 verzeichnet worden war.

Auch Irland brach seinen Mai-Höchstwert. Zwei Wetterstationen verzeichneten dort 28,8 Grad in Killarney im Südwesten und in Clonmel im Süden. Nicht nur die Maximaltemperaturen wurden überwunden; auch die Nachttiefsttemperaturen erreichten Rekordhöhen. In Südwestengland sank die Temperatur in Camborne am Dienstag auf nur 21,4 Grad, was eine weitere tropische Nacht darstellte, in der die Temperaturen über 20 Grad blieben.

In Frankreich erreichten die Temperaturen Montag und Dienstag 36 Grad, was die heißesten Mai-Tage in der Geschichte darstellte. Ein Sprecher der französischen Regierung erklärte, dass die Hitze diese Woche für den Tod von sieben Menschen, entweder direkt oder indirekt, verantwortlich gewesen sei.

Die Temperaturen in Teilen Europas lagen etwa 10 bis 15 Grad über dem Durchschnitt für diese Jahreszeit. Die Temperaturen blieben bis zum Ende der Woche etwa 5 bis 10 Grad über dem Durchschnitt, bevor sie für das Vereinigte Königreich in die nächste Woche allmählich abkühlen sollten.

Parallel dazu verzeichneten Australien in Südost- und Ostaustralien diese Woche schwere Gewitterwarnungen. Die Warnungen, die vom Wetteramt herausgegeben wurden, erwarteten schädliche Winde, starken Niederschlag und Hagel, wobei separate Sturzflutwarnungen ebenfalls in Kraft waren. In Dayboro in Queensland wurden bereits innerhalb von dreißig Minuten 50 Millimeter Niederschlag gemessen, während Narrabi in New South Wales am Mittwoch einen Windstoß von 65 Meilen (104 km/h) verzeichnete.

Das Wetteramt prognostizierte, dass sechsstündige Niederschlagsmengen zwischen 40 und 70 Millimetern erreichen konnten. In den Regionen Mid North Coast, Upper Hunter und den angrenzenden Gebieten New South Wales könnten die Mengen bis zum Ende der Woche lokal sogar 100 Millimeter erreichen.

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