Europa untersuchte Vorschläge, die die Einführung von Transitgebühren im Hormus-Strait erlaubten. Diese Gebühren sollten jedoch nicht verpflichtend sein und die Unterstützung der Vereinten Nationen für den maritimen Transport besitzen. Britische Politiker äußerten Bedenken gegen die Verhängung zwingender Gebühren, doch einige Kollegen erkannten die Möglichkeit von Zahlungsmodellen für spezifische Schifffahrtsdienste in natürlichen Wasserstraßen. Dies geschah inmitten von Forderungen US-amerikanischer Beamter, dass Iran eine öffentliche Stellungnahme abgab, welche die Offenheit des Streits und die Garantie der Schifffahrt ohne Angriffe bestätigte. Die US-Vertreter verdachten Machtkämpfe in Teheran für die Schwierigkeiten bei der Einhaltung eines Abkommens.
Oman entwickelte bereits ein Konzept für den Strait, das auf den Prinzipien des Malakka-Straits basierte, in Zusammenarbeit mit britischen Juristen. Muscat bot anschließend an, seine Rechtsexperten nach Teheran zu entsenden, um den Plan detailliert darzulegen. Die iranische Außenministerin reiste für Gespräche nach Oman, wobei der Fokus auf dem Hormus-Strait und der Schifffahrtsicherheit lag. Die iranische Nachrichtenagentur berichtete, dass diese Besuche eine Fortsetzung der Konsultationen seien. Oman lehnte eine verpflichtende Gebühr ab und warnte davor, Iran Souveränität über den Strait auf eine Weise zu übertragen, die das internationale Seerecht widerspräche. Qatar äußerte die Sorge, dass dies eine Abhängigkeit von radikalen Elementen bedeute.
Innerhalb Irans bestand eine Spaltung bezüglich der internationalen Rechtslage. Einige Teile der Islamischen Revolutionären Garde argumentierten, dass sie sich nicht an das Seerecht halten müssten, da die USA einen unrechtmäßigen Angriff verübt hätten. Andere Teile forderten die Kooperation. Diese interne Meinungsverschiedenheit beeinflusste die Diskussionen über die tatsächliche Verpflichtung zu Gebühren. Ein Bericht der Energiepolitik-Forschungsgruppe argumentierte, dass transparente Servicegebühren die Kooperation aller Seiten fördern würden.
Der Delegierte von Oman bei der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation betonte, dass das Recht auf Transit durch internationale Navigationsstraßen durch internationales Recht garantiert sei und Transitgebühren auf Schiffe verboten seien. Oman sah jedoch den Wert in freiwilligen Vereinbarungen zur Unterstützung der maritimen Sicherheit und zum Schutz der Umwelt. Diese Bemerkungen bezogen sich auf die detaillierte Arbeit Omans zur Verwaltung des Malakka-Straits, einem Mechanismus, der durch freiwillige Beiträge, insbesondere Japans, am Laufen gehalten wurde.
Die diplomatische Debatte konzentrierte sich auf die Interpretation des Waffenstillstandsabkommens. Iran hatte sich verpflichtet, die sichere Passage für kommerzielle Schiffe für sechzig Tage ohne Gebühr zu gewährleisten. Die USA behaupteten jedoch, dieses Abkommen bedeutete nicht, dass Schiffe nur mit iranischer Erlaubnis und auf bestimmten Routen passieren durften. Die Diskussionen drehten sich darum, ob Iran alle Schiffe auf die nördliche Route nahe der Küste legen wollte oder ob er die Genehmigung für die südliche Route verlangte. Die iranische Marine erklärte, sie hätten die Verpflichtungen des Abkommens erfüllt. Die diplomatischen Kräfte prüften nun, ob Teheran alle Schiffe zur Entlastung des Verkehrs auf die nördliche Route zwang oder ob es lediglich die Genehmigung für die südliche Route verlangte.