Iran und Oman erzielten Fortschritte bei einem Abkommen zur Wiedereröffnung des Hormus-Jalauges, ein potenzieller Durchbruch, der helfen sollte, den Krieg im Nahen Osten zu beenden. Regionalen Beamten zufolge erzielten die beiden Staaten Fortschritte bei einem Abkommen, das die Durchfahrt durch den Golf von Persien ermöglichte. Im Rahmen der entstehenden Vereinbarung sollten Schiffe über eine iranisch kontrollierte Route in den Golf gelangen und über eine von Oman kontrollierte Route austreten. Für die Gewährleistung der Sicherheit und des Schutzes der maritimen Umwelt wurden Servicegebühren erhoben, erklärten die regionalen Vertreter der Nachrichtenagentur Associated Press.
Der US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass Fortschritte in den Gesprächen mit Iran und Oman hinsichtlich der Durchfahrt durch den Hormus-Jalauges erzielt worden waren, jedoch noch kein endgültiges Abkommen erreicht worden war. Rubio äußerte die Hoffnung, dass ein Abschluss „sehr bald“ erfolgen würde. Der US-Finanzminister Scott Bessent prognostizierte, dass Washington möglicherweise bis morgen ein Abkommen mit Iran schließen könne, um den Kanal wieder zu öffnen und eine normalisierte Position im Konflikt anzustreben.
Parallel dazu setzten Israel und Libanon neue diplomatische Schritte in Gang. Die jüngste Runde der von den Vereinigten Staaten geförderten Gespräche zwischen Israel und Libanon begann am Dienstag in Rom und sollte bis Donnerstag fortgesetzt werden. Die Gespräche zielten darauf ab, die vollständige Umsetzung des Dreiecks-Rahmens voranzutreiben. Dies umfasste die Verifizierung der Entwaffnung von Hisbollah und anderen iranisch unterstützten Sicherheitsbedrohungen sowie die Neupositionierung israelischer Streitkräfte aus dem Süden des Libanon. Der US-Außenbeamt Tommy Pigott betonte, dass die Vereinigten Staaten voll und ganz unterstützten, dass diese Prozesse vorangetrieben wurden, um dauerhafte Sicherheit für beide Länder zu gewährleisten.
Die Spannungen im Nahen Osten spiegelten sich auch in den militärischen Entwicklungen wider. Die US-Streitkräfte hatten fast achtzig Prozent ihrer Abfangraketen für ein zentrales Raketenabwehrsystem aufgebraucht. Quellen berichteten, dass die Munitionsbestände des Pentagon „gefährlich niedrig“ seien. Diese Warnungen über die Munitionsknappheit und die Bedenken der Golfstaaten bezüglich der Auswirkungen von Angriffen auf iranische kritische Infrastruktur waren ausreichend, um einige hawkishe Berater von Präsident Trump davon zu überzeugen, geplante Operationen zu verschieben. Trump zog sich jedoch nach Gesprächen mit seinen Verbündeten zurück, die Angst vor iranischer Vergeltung äußerten.
Die wirtschaftlichen Folgen der Blockade des Hormus-Jalauges waren gravierend. Irak exportierte einen Monat über den strategischen Kanal über 30 Millionen Barrel Rohöl. Die Versperrung des Wasserwegs verursachte erhebliche Störungen in der globalen Energieversorgung. Fischer berichteten von existenziellen Sorgen, da die Unsicherheit die Fischerei lahmlegte. Ein Abkommen, das die Sicherheit des Kanals garantierte, versprach, die Lebensgrundlage der Fischer wiederherzustellen und den Handel zu stabilisieren.