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Houthi-Raketenangriff auf Saudi-Arabien nach Luftstreit in Jemen

Eskalation im Konflikt: Die Region reagierte auf die jüngsten Vorfälle

Die Houthi-Bewegung startete am Montag Raketen auf den Flughafen von Abha in Südwest-Saudi-Arabien. Dieser Angriff erfolgte als Reaktion auf Luftangriffe, die auf den Flughafen von Sanaa niedergingen. Die Houthis behaupteten, diese Angriffe seien auf das Königreich Saudi-Arabien zurückzuführen. Diese Aktion stellte die bedeutendste Eskalation seit einer informellen Waffenruhe dar, die vor vier Jahren in Kraft trat.

Die saudisch geführte Koalition in Jemen, welche die international anerkannte Regierung des Landes unterstützte, erklärte, ihre Luftverteidigung habe die Raketen bedient. Es wurden keine Opfer gemeldet. Die Houthis kontrollierten den Nordwesten Jemens und erhielten Unterstützung aus dem Iran. Sie warfen Saudi-Arabien vor „offener Aggression“ und behaupteten, Saudi-Arabien habe die Startbahn des Flughafens von Sanaa getroffen.

Die Regierung Jemens beanspruchte den Angriff, da sie verhindern wollte, dass ein iranisches Flugzeug landete. Die Verteidigungsministerien des Landes erklärten, dass Houthi-Milizen, unterstützt vom iranischen Regime, nationale Flugzeuge vom Abflug in Sanaa abhielten und gleichzeitig die Durchfahrt eines iranischen Flugzeugs durch das Territorium Jemens forderten. Folglich wurde die Startbahn des Flughafens Ziel.

Das iranische Flugzeug musste umgeleitet werden und landete später in der Roten See in Hudaydah. Mehr als ein Jahrzehnt lang verlangten Flugzeuge, die Jemenischen Luftraum betraten, eine Genehmigung der saudisch geführten Koalition, welche dies auf Wunsch der jemenitischen Regierung tat. Der Houthi-Militärsprecher Yahya Saree beschuldigte Saudi-Arabien, hinter den Angriffen auf Sanaa zu stehen, und warnte davor, dass die Deeskalationsphase des Konflikts beendet sei und die Angelegenheit nicht unbeantwortet bliebe.

Auf internationaler Ebene äußerte sich Besorgnis über die Entwicklung. Beim Notfalltreffen des UN-Sicherheitsrates äußerte der stellvertretende Generalsekretär Khaled Khiari die Sorge, dass Jemen und die Region keinen weiteren Eskalationszyklus ertragen konnten. Der Vertreter des Vereinigten Königreichs beim UN verurteilte die „rücksichtslosen Houthi-Angriffe auf Saudi-Arabien“, da diese die regionale Sicherheit bedrohten. Auch das iranische Außenministerium verurteilte den Angriff auf den Flughafen von Sanaa als „klare Verletzung des internationalen Rechts“.

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