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Houthis drohten Angriff auf Frachtschiffe bei Nutzung saudischer Häfen im Roten Meer

Die Bedrohung für den Ölhandel und die geopolitische Eskalation im Nahen Osten

Die jemenitischen Houthi-Milizen warnten Reedereien, dass ihre Frachtschiffe Gefahr liefen, angegriffen zu werden, sollten sie saudische Häfen im Roten Meer nutzten. Die Miliz vollzog diese Warnung schnell und verhängte eine Blockade, die am Vortag bekannt gegeben wurde. Diese Drohung richtete sich gegen Schiffe, welche die saudischen Häfen befuhren, was die strategische Bedeutung des maritimen Korridors in Frage stellte.

Die Warnung der Houthi bezüglich des Roten Meeres verstärkte die Bedrohung für die saudischen Ölexporte, welche durch den langwierigen Konflikt bisher unberührt geblieben waren. Die Gefahr für diese wichtigen Exportströme nach China und Indien erhöhte die Lage in der Region erheblich. Zwei Öltanker, welche diese Woche Rohöl aus Saudi-Arabien für China und Indien geladen hatten, änderten am Dienstag ihren Kurs und fuhren weg von der Houthi-kontrollierten Küste am Mündungstrichter des Roten Meeres in Richtung Suezkanal. Die Houthi behaupteten, sechs Schiffe hätten ihren Kurs geändert.

Die Bedrohung der Houthi wirkte sich auf die globale Schifffahrt aus, da die Kontrolle über den Bab al-Mandeb-Straße, die südliche Endung des Roten Meeres, kritisch war. Obwohl die Houthi die Schließung des Wasserwegs nicht formell ankündigten, stellten ihre Drohungen gegen Schiffe, welche saudische Ölfracht transportierten, ernste Fragen hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt auf einem Kanal auf. Eine Expertin bemerkte, dass die Houthi die Gewässer des zwanzig Meilen breiten Durchgangs für die meisten Frachtführer zu riskant machten.

Parallel dazu suchten Diplomaten nach Wegen, den zerbrochenen Zwischenvertrag zwischen Iran und den Vereinigten Staaten zu retten, während beide Länder im zehnten Tag der erneuten Kämpfe Angriffe durchführten. Die Trump-Administration erwog, den Konflikt weiter zu eskalieren oder ein zehntägiges Waffenstillstandsabkommen zu suchen, um Raum für neue Verhandlungen zu schaffen. Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass Washington zwar offen für Verhandlungen mit dem Iran blieb, dies jedoch „real“ sei.

Die strategische Bedeutung der Situation lag in der Fähigkeit des Iran, die globale Energieversorgung zu beeinflussen. Iran versuchte, den Jemen in einen größeren Konflikt hineinzuziehen, der auf die Drosselung globaler Energieversorgungen abzielte. Iran hatte die Houthi zuvor gedrängt, den Bab al-Mandeb zu schließen, wenn die Vereinigten Staaten die iranische Infrastruktur angriffen. Dies zeigte Irans Fähigkeit, im Rahmen der erneuten umfassenden Feindseligkeiten noch Spielraum zu haben.

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