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Houthi-Drohungen verschärften Lage in Saudi-Arabien: UN warnte vor humanitärer Krise in Jemen

Ölpreise stiegen, diplomatische Verhandlungen scheiterten an regionalen Konflikten

Die Houthi bedrohten weitere Angriffe auf saudische Städte. Der Konflikt in Jemen führte dazu, dass die Vereinten Nationen vor einer humanitären Krise warnten, da bereits hunderttausend Jemeniten vertrieben wurden. Die Kämpfe in Jemen führten zu einer neuen Sicherheitslage in Saudi-Arabien, als die Houthi eine neue „großangelegte“ Attacke mit Ballistikraketen und Drohnen gegen die Luftbasis von König Khalid in Khamis Mushait verübten. Sirenen wurden in sechs Gouversoraten aktiviert, was eine beispiellose Unsicherheit im gesamten Königreich darstellte.

Die Ölpreise stiegen nach einer Meldung von Reuters, dass die Beladungen im saudischen Hafen Yanbu ausgesetzt wurden, angetrieben durch die Houthi. Der Brent-Rohölpreis stieg dadurch um fast drei Prozent auf 108 Dollar pro Barrel. Saudi-Aramco schloss zudem seine Ost-West-Pipeline aufgrund eines Angriffs durch die iranisch unterstützten Houthi. Diese Ereignisse zeigten die unmittelbare Verknüpfung zwischen dem Jemenkonflikt und den globalen Energiemärkten.

Qatar warnte vor einer Katastrophe, falls die iranisch unterstützten Houthi-Militanten die Kontrolle über den Bab al-Mandab-Straße erlangten. Diese schmale Wasserstraße am Boden des Roten Meeres bildete eine zentrale Seeroute für den Handel mit Asien und war für den Export saudischen Rohöls von entscheidender Bedeutung. Die Kontrolle über den Hormus-Straße, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gashandels transitierten, stellte zudem einen diplomatischen Schlüssel zur Lösung des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran dar.

Auf einer dringenden Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York wurden wiederholt Forderungen nach Zurückhaltung der Houthi-Truppen geäußert. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi reiste nach Peking, um die mögliche Rolle Chinas bei der Lösung des Streites um die Hormus-Straße zu erörtern. Die diplomatischen Bemühungen zielten darauf ab, eine breitere Lösung für die Konflikte zu finden, die die Region belasteten.

Die Oman-Sitzung, die zur Erarbeitung einer regionalen Vereinbarung über eine autorisierte Schifffahrtsroute durch die Hormus-Straße organisiert wurde, wurde von Saudi-Arabien verzögert. Saudi-Arabien protestierte gegen die Verhandlungen, da es die Houthi-Angriffe auf seine Städte als iranisch inspiriert ansah. Die US-Außenministerin Marco Rubio sprach mit dem Außenminister Omans, um die Sorge auszudrücken, dass Oman die Kontrolle über die Wasserstraße an den Iran abtreten würde. Die Aussicht, dass sowohl die Hormus- als auch die Bab al-Mandab-Strait unter der langfristigen Kontrolle antiwestlicher Kräfte standen, stellte eine erhebliche strategische Umkehrung für die Vereinigten Staaten und Europa dar.

Westliche Regierungen leisteten keine direkte militärische Unterstützung für Saudi-Arabien, sondern lieferten stattdessen Geheimdienstinformationen und strategische Hilfe bei der Integration der unterschiedlichen anti-Houthi-Truppen in Jemen. Experten betonten, dass jede erneute militärische Kampagne eine ernsthafte Neubewertung vergangener Fehler und eine Reform der jemenitischen Regierung erforderten. Die Vielzahl der Milizen, die neben der offiziellen Armee operierten, stellte eine Herausforderung dar, da nicht alle Kräfte kooperierten oder bereit waren, außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs zu kämpfen.

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