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Houthis töteten vier auf Frachtschiff im Roten Meer

Der erste tödliche Angriff seit dem Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran

Vier Personen starben bei einem Angriff auf ein kleines Frachtschiff im Roten Meer. Die internationale Regierung Jemens erklärte, dass der Angriff von den von dem Iran unterstützten Houthi-Gruppen verübt worden sei. Sollte dies bestätigt werden, stellte sich der Vorfall als der erste tödliche Schlag der Gruppe gegen ein Schiff dar, seit die Vereinigten Staaten und Israel einen Konflikt gegen den Iran einleiteten.

Das Transportministerium Jemens berichtete, dass das Schiff südlich des Hafens Mocha mit drei ballistischen Raketen getroffen wurde. Dies verursachte ein Feuer an Bord und führte zum Tod von vier Besatzungsmitgliedern: drei Pakistaner und ein Indonesier.

Die Houthi-Gruppen begannen bereits im vergangenen Monat mit Angriffen auf Schifffahrt und verkündeten eine Seeblockade der saudischen Häfen. Diese Aktionen erfolgten parallel zur Schließung des Hormusstraits durch den Iran, einer wichtigen Wasserstraße, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls und Erdgas fließend.

Der Angriff erfolgte nach dem Zusammenbruch eines langjährigen Waffenstillstands im Bürgerkrieg Jemens zwischen den Houthi und der vom Saudi-unterstützten, international anerkannten Regierung. Die Houthi kontrollierten weite Teile Nordwest-Jemens, während die Regierung Jemens in Aden operierte, da die Hauptstadt Sanaa von den Houthi besetzt blieb.

Social-Media-Aufnahmen, die von der BBC überprüft wurden, zeigten ein beschädigtes Frachtschiff im Bab-al-Mandab-Strait, dem Eingang zum Roten Meer. Die jemenitische Regierung erklärte in ihrer Stellungnahme, das Schiff habe Lebensmittel transportiert, und dass der Angriff auf ein kommerzielles Gefährt eine Eskalation der Houthi-Taktik darstellte.

Ein maritimes Risikomanagementunternehmen identifizierte das Schiff als tanzanisch flaggen und ein ägyptischer Betreiber. Das jemenitische Transportministerium nannte das Schiff ein „jemenitisches Handels-Schiff“, während frühere Berichte in iranischen Medien eine „saudienisch verbundene“ Zugehörigkeit vermuteten. Die Bilder des Schiffes, die von der iranischen Nachrichtenagentur Mehr verbreitet wurden, wurden als neu bestätigt und zeigten keine Anzeichen einer künstlichen Erzeugung.

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