FIFA-Präsident Gianni Infantino wandte sich gegen Kritiker, die ihm und der Weltmeisterschaft Hass und falsche Gerüchte bezüglich seiner Führung und der Organisation vorwarfen. In einem Beitrag auf seinem persönlichen Instagram-Konto forderte Infantino jene, die “Samen des Hasses säten”, zu einer Reflexion auf. Er riet den Kritikern, entweder zu meditieren, zu beten oder einfach ein Fußballspiel zu verfolgen, um die Bedeutung des Ereignisses zu verstehen.
Infantino betonte, dass die Weltmeisterschaft die Menschheit in ihrer besten Form feierte und eine Atmosphäre der Freude und des Glücks schuf. Er versicherte, dass das Turnier eine hundertprozentige Sicherheit und Geborgenheit bot. Zudem stellte er die Beteiligung des Iran bei der Weltmeisterschaft als Erfolg dar und hob hervor, dass FIFA unermüdlich daran arbeitete, zwei Kriegsgegner zu vereinen, wobei der Iran ohne jegliche Zwischenfälle in das Land eintrat.
Dennoch wurden hochkarätige Kontroversen thematisiert. FIFA untersuchte Aktionen Argentiniens nach dem Weltmeisterschaftsfinale, sowie Vorwürfe des Rassismus gegenüber dem Social-Media-Influencer IShowSpeed. Auch die Standardfrage der Schiedsführung und politische Einmischungen wurden kritisiert. Die UEFA bezeichnete eine bestimmte Entscheidung als “unverhältnismäßig und unbegründet”, während Infantino argumentierte, dass solche Entscheidungen in den größten Ligen weltweit “routinemäßig und weithin akzeptiert” seien.
Infantino appellierte an die Öffentlichkeit, die Emotionen und die Freude zu würdigen, die das Spiel vermittelte. Er bedauerte, dass die Menschen durch Hass und Kritik die Gelegenheit verpassten, die Gemeinschaft und Verbundenheit zu erleben. Er forderte die Betroffenen auf, einen Moment der Einkehr zu nehmen und die Gesichter und Emotionen zu beobachten. Er schloss mit der Aussage, dass nur das schöne Spiel eine solche außergewöhnliche Show liefern konnte, bei der alle Menschen zu einer Einheit wurden.