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Politik

Angebliche Insider-Tipp für Wahlkampf-Wette führte zu Untersuchung

Republikanerin deutete auf mögliche Insider-Handlungen bei politischen Wetten hin

Die US-Abgeordnete Anna Paulina Luna deutete angeblich einem MAGA-Influencer den Wahlpartner von Donald Trump für die Präsidentschaftswahl an. Der Hinweis diente als Grundlage für eine Wette auf Polymarket und verstärkte die Besorgnis hinsichtlich Insider-politischen Wetten in Washington, D.C.

Luna beschrieb, dass sie wusste, dass Trump JD Vance als seinen Stellvertreter wählen würde. Sie behauptete, diesen Hinweis an Rogan O’Handley, bekannt als DC Draino, weitergegeben zu haben, um ihn zu warnen, nicht mehr Geld hinter die Wette zu stecken. Diese Behauptungen setzten eine Reihe von Vorwürfen bezüglich Insider-politischen Wetten in der Hauptstadt in Gang.

Der angeblich geleitete Hinweis inspiriert eine Untersuchung durch die Commodity Futures Trading Commission. Die Kommission prüfte die Sachlage im Kontext wachsender Sorgen über unlautere politische Spekulationen.

Sowohl Luna als auch O’Handley wiesen die Anschuldigungen der Beteiligung an einem Insiderhandel entschieden zurück. Die Abgeordnete erklärte, sie habe eine Strafanzeige bei der Kommission eingereicht, in der sie behauptete, jemand habe eine falsche Meldung an die Behörde gemacht. O’Handley versicherte dem Journalisten, er wisse nichts von einer Bundesuntersuchung.

Diese Vorfälle folgten auf die Ankündigung des Weißen Hauses, dass ein Teleprompter-Operator von Präsident Donald Trump wegen des Verdachts auf den Gewinn von über hunderttausend Dollar aus Wetten auf die Inhalte seiner Reden administrativ suspendiert wurde. Das Weiße Haus warnte zuvor Mitarbeiter davor, nicht öffentliche Informationen für politische Wetten zu nutzen.

Polymarket erklärte, dass sie jede ungewöhnliche und illegale Aktivität auf ihrer Plattform rigoros verfolgte. Kritiker von Online-Vorhersagemärkten warnten jedoch schon lange davor, dass solche Foren Korruption fördern könnten. Donald Trump Jr., der Investor in Polymarket war, äußerte sich zwar zur Vorsicht, wurde jedoch nicht in Bezug auf die angeblichen Geschäfte beschuldigt.

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