Iran sandte seine Antwort auf die US-Vorschläge zur Beendigung des Krieges über Mediatoren in Pakistan, berichtete die iranische Staatsmedienagentur. Die genauen Inhalte der Reaktion blieben jedoch unoffengelegt. Berichte deuteten darauf hin, dass die Vorschläge auf ein 14-Punkte-Memorandum der Verständigung abzielten, welches Verhandlungen über Irans nukleare Ambitionen eröffnen konnte.
Ein Waffenstillstand, der die Gespräche zur Beendigung des Konflikts ermöglichen sollte, wurde weitgehend eingehalten, wenngleich gelegentliche Feuerwechsel stattfanden. Gleichzeitig setzte Iran die Blockade der Straße von Hormus fort, was zu einem Anstieg der Weltmarktölpreise führte. Die Vereinigten Staaten führten eine Blockade der iranischen Häfen durch, um Teheran unter Druck zu setzen, ihren Bedingungen zuzustimmen.
Die US-Marineblockade verärgerte Iran zutiefst. Präsident Masoud Pezeshkian erklärte daraufhin: „Wir werden niemals unsere Köpfe vor dem Feind beugen.“ Er betonte, dass ein Dialog oder eine Verhandlung nicht gleichbedeutend mit Kapitulation oder Rückzug sei. Das Ziel liege vielmehr darin, die Rechte der iranischen Nation aufrechtzuerhalten und nationale Interessen mit entschlossener Stärke zu verteidigen.
Die US-Präsidentin Donald Trump prognostizierte in dieser Woche, dass der Krieg in Iran „schnell enden“ würde und erklärte, dass die meisten Menschen sein Ziel, Irans nukleare Ambitionen zu beenden, verstanden. Das von den USA präsentierte Dokument enthielt Vorschriften wie die Aussetzung der iranischen nuklearen Anreicherung sowie die Aufhebung von Sanktionen und die Wiederherstellung der freien Durchfahrt durch die Straße von Hormus.
Iran warnte seine Nachbarn zuvor vor der Einhaltung der US-Sanktionen. Ein Militärsprecher erklärte, dass Schiffe, die die Straße von Hormus durchfuhren, „schwere Konsequenzen“ erleiden würden, wenn sie nicht zuerst mit Teheran kooperierten. Die iranische Seite nutzte ihre Kontrolle über die Wasserstraße aus, durch die etwa ein Fünftel des Weltöls und Erdgases normalerweise floss.
In einer separaten Entwicklung wurde ein koreanisches Schiff in der Straße von Hormus von einem unbekannten Projektil getroffen. Die US-Regierung erklärte, dass das Ereignis durch einen iranischen Angriff verursacht worden sei. Die iranische Botschaft in Südkorea lehnte die Verantwortung für den Angriff jedoch ab.
Darüber hinaus forderte die iranische Fußballfederation Zusicherungen bezüglich Visa für Spieler und Personal für die Teilnahme an der FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Die iranische Seite betonte, dass die Teilnahme ohne Rückzug von ihren Überzeugungen und Werten erfolgen würde.