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Iran drohte mit Blockade weiterer Handelsrouten nach US-Angriffen

Spannung im Hormus-Strait eskalierte, als die Vereinigten Staaten neue militärische Operationen gegen das iranische Territorium starteten.

Iran drohte mit der Sperrung weiterer Handelsrouten in der Region, als die Vereinigten Staaten eine neue Welle von Angriffen auf militärische Ziele führten. Die Revolutionäre Garde Irans erklärte, dass der Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bliebe, solange die Vereinigten Staaten ihre „Aggressionsakte“ beendeten. Zudem warnte die iranische Seite davor, dass auch andere Öl- und Gasexportwege, welche die Interessen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten dienten, gesperrt werden könnten. Diese Warnung erfolgte im Kontext der jüngsten militärischen Aktivitäten der US-Streitkräfte.

Das Zentrale Kommando der US-Streitkräfte (Centcom) teilte mit, dass es am Mittwochmorgen eine neue Reihe von Angriffen gestartet hatte. Diese Operationen bestanden aus Drohnen-, Luft- und Marineangriffen auf das iranische Territorium, zusätzlich zu einer siebenstündigen Operation, die in der Nacht zuvor stattfand. Die US-Angriffe zielten darauf ab, die militärischen Fähigkeiten der iranischen Streitkräfte, welche den kommerziellen Schifffahrt im Hormus-Strait bedrohten, weiter zu schwächen.

Die jüngsten Angriffe folgten einer siebenstündigen Serie von US-militärischen Angriffen auf das Iran am Dienstagabend, welche Dutzende iranischer militärischer Ziele in der Nähe des Straits von Hormus traf. Die iranische Armee berichtete, dass die US-Angriffe auf einer Basis in der südöstlichen Stadt Bampur zu mindestens sieben militärischen Personalverlusten führten.

Als Reaktion darauf startete die iranische Seite Gegenschläge. Die iranische Staatsnachrichtenfunkanstalt berichtete, dass die Armee separate Angriffe auf US-Ziele in Jordanien, Kuwait und Bahrain durchgeführt hatte. Gleichzeitig meldeten die Verbündeten der Vereinigten Staaten, dass sie Drohnen und Raketen, welche aus dem Iran gestartet wurden, abfangen konnten.

Die Eskalation der Rhetorik erfolgte auch im politischen Bereich. Präsident Donald Trump versprach, die Brücken und Kraftwerke Irans anzugreifen, falls das Land nicht zu Verhandlungen zurückkehrte. Er erklärte in einem Interview, dass er die Energieziele für den Moment zurückstellen würde, aber letztlich die Energieziele erreichen würden. Diese Entwicklung verstärkte die Besorgnis hinsichtlich der Stabilität der Region und der zukünftigen Dynamik zwischen den beiden Großmächten.

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