Iranische Hardliner leisteten vehementen Widerstand gegen einen vorgeschlagenen Friedensvertrag mit den Vereinigten Staaten. Die Befürchtung bestand, dass der Vorschlag weder die Aufhebung der Sanktionen noch die Kontrolle über den Meerengen Hormus garantierte. Vertreter der Hardliner verteidigten sich gegen Vorwürfe, dass der Vertrag keine Entlastung oder Kompensation bereitstellte. Ein iranischer Abgeordneter erklärte, die Behauptung, die USA seien zurückgetreten, für eine offene Lüge. Ein weiterer hochrangiger Beamter bezeichnete den Vorschlag als eine katastrophale Kapitulation.
Angesichts des Drucks lieferten iranische Beamte eine detaillierte Widerlegung. Sie betonten, dass der Vertrag den Krieg beenden würde, einschließlich der israelischen Offensive im Libanon. Zudem erklärten sie, dass keine neuen Verpflichtungen bezüglich des nuklearen Programms übernommen worden seien. Die Entsorgung des hoch angereicherten Urans innerhalb Irans bliebe für weitere Verhandlungen von sechzig Tagen offen. Ein Beamter führte weiter aus, dass die Formulierung „iranische Regelungen“ es Iran und Oman erlauben würde, Gebühren für den Durchgang durch den Hormus zu erheben und israelischen Handelsfahrzeugen den Zugang zu diesem Wasserweg verwehren könnte.
Die Vereinigten Staaten hatten sich stark dafür eingesetzt, die Formulierung „iranische Regelungen“ auszuschließen. Im zweiten Abschnitt des Abkommens hatten sie jedoch zugestimmt, die primären Sanktionen zum ersten Mal aufzuheben. Diese Erklärung stand im Widerspruch zu den Kritikern, die argumentierten, dass sie von veralteten Entwürfen aus arbeiteten. Hinsichtlich des nuklearen Programms erklärte der Beamte, dass der Text lediglich festlegte, dass Iran keine nuklearen Waffen bauen oder erwerben würde. Er argumentierte, dass dieser Standpunkt seit Jahren vertreten worden sei. Der vorgeschlagene Vertrag sei besser für Iran gewesen, da Tehran die Kontrolle über den Hormus bewiesen hatte. Es gäbe keine Wunschvorstellung, das nukleare Programm stillzulegen und auf die Aufhebung der Sanktionen zu warten.
Ein Beamter räumte ein, dass die Freigabe von einem Teil der eingefrorenen Vermögenswerte Irans im Ausland nicht finalisiert worden war. Er erklärte, dass die arabischen Länder diese Gelder zur Verfügung gestellt hätten, weil sie die Macht Irans in der Region erkannten. Eine Implikation des Abkommens sei, dass die arabischen Staaten Irans Souveränität und Überlegenheit akzeptiert hätten. Kritiker, die sich in der Paydari Front zusammenfanden, protestierten gegen den Vertrag und bezeichneten ihn als nicht repräsentativ für die gewöhnlichen Ir다ner.
Ein Kommentator der Paydari Front kritisierte die Möglichkeit, dass die Schließung des Hormus als Hebel der Nation betrachtet wurde. Er fragte, welche logische Begründung die Verzicht auf diesen entscheidenden Hebel rechtfertige. Er beklagte, dass die Erhebung von Servicegebühren für Passagiere die wirtschaftliche und kommerzielle Entlastung blockieren würde. Ein Hardliner betonte, dass die Freigabe des Schiffsverkehrs für israelische und andere fremde Schiffe im Hormus erfolgen müsse. Es wurde zudem Bedenken geäußert, dass die Freiheit der Meinungsäußerung für die Kritiker des Abkommens gleichgestellt werden müsse.