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Iran stellte harte Forderungen zur Wiedereröffnung der Hormus-Straße

Deal blieb unerreichbar, während Schiffe angegriffen wurden

Iran stellte neue, strenge Forderungen zur Wiedereröffnung der Hormus-Straße. Die Forderungen zielten auf eine grundlegende Änderung des Verhaltens der Vereinigten Staaten ab. Das oberste nationale Sicherheitsgremium Iran erklärte, die Meerenge würde erst dann geöffnet werden, wenn die Vereinigten Staaten ihr Verhalten korrigierten. Zudem forderte Iran ein dauerhaftes Ende des Krieges mit den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten in der Region. Die Forderungen umfassten die Aufhebung der Seeblockade iranischer Häfen sowie die vollständige Entschädigung für Kriegsschäden. Iran verlangte auch die Aufhebung der Sanktionen und die unverzügliche Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.

Die Vereinigten Staaten gaben auf diese Forderungen keine unmittelbare Stellungnahme ab. Sie hatten ein akzeptables Abkommen bezüglich der Hormus-Straße vor dem Ende der Seeblockade gesucht. Ein Zwischenabkommen aus Juni sah einen Zeitplan für die Sanktionsbeendigung und einen Plan für die Entschädigung vor. Verhandlungen sollten zudem die eingefrorenen Vermögenswerte behandeln. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi teilte mit, dass die iranische Seite nahe an einer Einigung über die Durchfahrtsrouten sei gewesen. Er betonte jedoch, dass die Wiedereröffnung der Wasserstraße von anderen Bedingungen abhängig bliebe und die Situation auf die Verletzung des Zwischenabkommens durch die Vereinigten Staaten zurückführte.

Oman, welches die Gespräche vermittelte, gab in einer Erklärung eine positive und konstruktive Atmosphäre an. Oman verurteilte gleichzeitig die Angriffe auf Schiffe in der Meerenge. Iran hatte eine effektive Seeblockade der Straße verhängt und verlangte Gebühren für die Durchfahrt. Iran griff Schiffe an, die versuchten, seine bevorzugte Route zu umgehen. Die Straße, welche für den globalen Transport von Öl und Erdgas von entscheidender Bedeutung war, galt vor dem Krieg als internationale Wasserstraße.

Im Zuge der anhaltenden Angriffe brach ein Waffenstillstand vom April zusammen. Vermittler drängten beide Seiten daraufhin, zu den Bestimmungen des Juni-Memorandums zurückzukehren. Währenddessen wurde ein Schiff der Adnoc-Öl- und Gasgesellschaft Abu Dhabis während seiner Durchfahrt durch die Hormus-Straße angegriffen. Die ämiratischen Behörden berichteten, dass Iran die Rakete als Teil von Angriffen auf kommerzielle Schifffahrt abfeuerte. Die Adnoc-Gesellschaft berichtete über mehrere Angriffe durch Raketen und Drohnen seit Beginn des Krieges. Ein Besatzungsmitglied starb und zwanzig weitere wurden verletzt.

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