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Iran-gestützte Houthi-Rebellen erklärten Raketenangriff auf Saudi-Arabien

Spannungen im Golf und im Roten Meer eskalierten; US-Iran-Abkommen brach zusammen

Die Houthi-Rebellen, unterstützt von der Islamischen Revolution in Iran, erklärten am Samstag einen Raketenangriff auf die südliche saudische Stadt Jizan. Sie drohten der saudischen Monarchie mit Vergeltungsmaßnahmen für Angriffe der vergangenen Woche. Gleichzeitig meldete die iranische Gesundheitsbehörde, dass das Land eine friedliche Nacht verbracht hatte, was die anhaltenden Spannungen jedoch nicht minderte.

Das Memorandum der Verständigung, welches zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran im Juni unterzeichnet worden war, brach zwei Wochen zuvor zusammen. Dies geschah, nachdem iranische Angriffe auf Tanker im Hormus-Straße US-Angriffe auf das Iran veranlasst hatten, welche wiederum zu iranischer Vergeltung gegen regionale Verbündete führten. Das Abkommen sollte die Schließung der Straße von Hormus wieder öffnen und den Feindeskalation für sechzig Tage unterbrechen, doch aktive Kämpfe verhinderten Fortschritte in den Verhandlungen.

Die Vereinigten Staaten drohten mit einer Erweiterung der Angriffe auf das Iran. Präsident Trump traf sich mit führenden Sicherheitsberatern und erörterte die Eskalation. Er warnte, dass die Reichweite der Ziele in Iran auf zivile Infrastruktur wie Energieanlagen und Brücken ausgeweitet werden könnte, sowie eine Bodenoperation zur Eroberung der Kharg-Insel, eines der größten Ölexportterminals des Landes, geplant. Trump äußerte, dass entweder eine härtere Eskalation oder eine strategischere Verhandlungslösung existierte.

Iran erließ Warnungen an Bürger der Golfstaaten, die US-Militärstandorte beherbergten, um sich vor zukünftigen Angriffen zu schützen. Ein Sprecher der Islamischen Revolution in Iran erklärte, dass Großbritannien ein „definitiver und legitimer Ziel“ würde, sollten es die Vereinigten Staaten in einem Konflikt mit Teheran unterstützen. Es wurde betont, dass jedes Land, das die Vereinigten Staaten in einem Konflikt unterstützte, als legitimes Ziel betrachtet wurde.

Die Spannungen um die Straße von Hormus blieben hoch. Die Vereinigten Staaten feuerten auf ein Handelsschiff im Golf von Oman ab, welches sie als Verstoß gegen die Blockade iranischer Häfen ansah. Gleichzeitig berichtete die britische Seefahrt, dass ein Vorfall zwischen einem Tanker und militärischen Kräften stattfand. Die Houthi-Bewegung erklärte zuvor eine Seeblockade der saudischen Arabien im Roten Meer und attackierte zwei saudische Tanker, was die Ölpreise in die Höhe trieb. Der Konflikt blieb ohne militärische Lösung, da die iranische Außenministerin erklärte, dass der „amerikanische Ansatz“ den Friedensgesprächen im Wege stand.

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