Iran hat eine Antwort der Vereinigten Staaten auf seinen jüngsten Friedensvorschlag erhalten, wie iranische staatlich kontrollierte Medien mitgeteilt haben. Die Botschaft, die über Pakistan übermittelt wurde, befindet sich derzeit in Überprüfung durch die iranische Außenministerien. Obwohl die USA noch keine formelle Bestätigung der Antwort abgegeben haben, wurde berichtet, dass Präsident Trump Israel mitgeteilt hatte, dass der Vorschlag für ihn inakzeptabel sei.
Der iranische Vorschlag umfasste vierzehn Punkte und forderte Washington auf, seine Truppen aus der Nähe iranischer Grenzen zurückzuziehen sowie die Seeblockade der iranischen Häfen zu beenden. Des Weiteren wurde die sofortige Einstellung aller Feindseligkeiten, einschließlich der israelischen Offensive im Libanon, gefordert. Die iranische Delegation betonte zudem die Notwendigkeit, eine Einigung innerhalb von dreißig Tagen zu erzielen und forderte, dass die Parteien sich auf das Ende des Krieges konzentrieren sollten, anstatt lediglich ein aktuelles Waffenstillstandsabkommen zu verlängern.
Im Kontext der Verhandlungen wurde betont, dass Iran derzeit keine nuklearen Gespräche führen werde, obwohl das Land die einzige nicht-nukleare Staat ist, der Uran auf nahezu bewaffnungsfähigem Niveau angereichert hat. Iran bestreitet wiederholt, dass es eine Bombe anstrebt, und argumentiert, dass sein nukleares Programm ausschließlich friedlichen Zwecken dient. Diese Positionierung steht im Kontrast zu den Forderungen Washingtons, die implizit eine tiefere Preiszahlung für die Handlungen der Region verlangen.
Präsident Trump äußerte sich zu den Verhandlungen mit deutlicher Skepsis und erklärte, dass der Vorschlag nicht akzeptabel sei, da Iran noch nicht den notwendigen Preis für seine Handlungen bezahlt habe. Er räumte ein, dass militärische Angriffe auf Ziele innerhalb Irans unter bestimmten Umständen eine Möglichkeit darstellen könnten, falls das Verhalten Irans negativ werde. Gleichzeitig signalisierte der Präsident, dass die Vereinigten Staaten den Konflikt nicht vollständig verlassen werden und eine aktive Rolle beibehalten werden.
Im parallelen politischen Umfeld zeigen sich zunehmende Spannungen in den Vereinigten Staaten. Senator Josh Hawley und Senator Lisa Murkowski äußerten Bedenken hinsichtlich der Strategie der Administration und forderten eine Neuausrichtung der Streitkräfte sowie die Beendigung des Konflikts. Kritiker hinterfragen die Wirksamkeit der Verhandlungen und warnen vor einer abrupten Rücknahme der US-Position, die kritische Fähigkeiten Irans unversehrt lassen könnte.