Die Vereinigten Staaten und die Islamische Republik Iran schlossen ein Abkommen, das die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten neu ordnete. Die Verhandlungen mündeten in ein Memorandum of Understanding, welches die Wiedereröffnung der Straße von Hormus vorsah. Teheran erklärte, dass die Wasserstraße nicht in die Kriegsbedingungen zurückkehren würde und eine Gebühr für den Transit verlangte, welche nach einer sechzigtägigen kostenfreien Phase erhoben wurde.
Der iranische Außenminister Esmail Baghaei äußerte sich dazu, dass die Angelegenheit der Straße von Hormus die Verantwortung von Iran und Oman sei. Der Chefverhandler Iran, Mohammad Bagher Ghalibaf, betonte, dass die Straße von Hormus die Souveränität Irans umfasse und dass das Land für die Dienstleistungen eine Gebühr empfange.
Das Abkommen enthielt wesentliche Zugeständnisse Irans. Teheran verpflichtete sich, seine hochreiches Uranlager zu reduzieren und die Sanktionen auf das Land aufzuheben, was dem Iran den freien Verkauf seines Öls ermöglichte. Dies stellte einen bedeutenden Zugeständnispunkt dar, da die USA im Gegenzug einige weitreichende Sanktionen aufhoben.
Donald Trump unterzeichnete das Memorandum of Understanding in Versailles. Die Verhandlungen zielten darauf ab, den Krieg mit dem Iran zu beenden, wobei die strategischen Ziele der amerikanischen Administration, die die Vernichtung iranischer Raketenprogramme verfolgte, nicht vollständig erreicht wurden. Es zeigte sich, dass die iranische Position, insbesondere die Kontrolle über die Hormus-Straße, ein zentrales Element des Abkommens blieb.
Die politische Analyse deutete darauf hin, dass Trumps Deal auf unrealistischen Ambitionen beruhte. Iran behielt seine Schlüsselressource, die Hormus-Straße, und konnte somit die Verhandlungsposition stärken. Die Möglichkeit, die Straße innerhalb von dreißig Tagen für den kommerziellen Verkehr wieder zu öffnen, stellte für Teheran einen unmittelbaren Vorteil dar. Die weiteren Schritte zur finalen Einigung hing von einer verbindlichen Entscheidung des UN-Sicherheitsrates ab.