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Iran-USA-Konflikt: Neue Eskalation im Golfgebiet

Streit um Hormus-Straße und nukleare Vereinbarungen führten zu gegenseitigen militärischen Angriffen

Die Vereinigten Staaten führten am Wochenende Angriffe auf iranische militärische Anlagen durch. Diese Reaktion erfolgte auf iranische Aktivitäten, woraufhin Teheran mit Gegenangriffen auf eine US-Basis antwortete. Dies markierte die dritte bekannte Eskalation in einer Woche rund um die Meerenge von Hormus.

Das US-Kommandozentrale erklärte, es habe „Selbstverteidigungsangriffe“ gestartet, als Reaktion auf „aggressive iranische Handlungen“. Zu diesen Handlungen zählten der Abschuss eines US-Drohne über internationalen Gewässern. Gleichzeitig teilte die Islamische Revolutionäre Garde (IRGC) mit, sie habe eine Luftbasis ins Visier genommen, die von US-Truppen für einen Angriff auf den Süden des Iran genutzt wurde, wenngleich der genaue Standort nicht genannt wurde.

Dieser Austausch erfolgte im Kontext des Scheiterns von Verhandlungen über ein Abkommen zur Beendigung des langwierigen Konflikts. US-Medien berichteten, dass Präsident Trump Änderungen an den Bedingungen des Abkommens verlangt hatte. Die Anpassungen betrafen den Schifffahrtskanal der Hormus-Straße sowie die Entfernung hochreiches Urans.

Der Chefverhandler Irans erklärte am Sonntag, dass Teheran nur dann einem Abkommen zustimmen würde, wenn die iranischen Rechte vollständig gesichert seien. Die US-Streitkräfte gaben an, am Samstag und Sonntag „Selbstverteidigungsangriffe“ auf iranische Radarsysteme sowie auf Kommando- und Kontrollstandorte für Drohnen in Goruk und auf der Insel Qeshm verübt zu haben. Die Streitkräfte berichteten, dass die US-Kämpfer die iranischen Luftverteidigung sowie eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen getroffen hatten, welche eine „klare Bedrohung für Schiffe“ darstellten.

Kuwait konfrontierte am Montag Drohnen- und Raketenangriffe mit seinen Luftverteidigungssystemen, spezifizierte jedoch die genauen Interceptions nicht. Teheran hatte bereits in der vergangenen Woche eine Luftbasis in Kuwait ins Visier genommen, als Reaktion auf frühere US-Luftangriffe, die angeblich dazu dienten, iranische Boote und Raketenangriffe von Minen um den Schifffahrtskanal herum abzuhalten.

Obwohl ein Waffenstillstand am 8. April in Kraft trat, deuteten Berichte darauf hin, dass die Verhandlungen über eine dauerhafte Lösung noch nicht abgeschlossen waren. Die jüngsten Bedingungen umfassten eine sechzig-tägige Waffenruhe, die Wiedereröffnung der Hormus-Straße und einen Rahmen zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über Irans Nuklearprogramm. Da etwa ein Fünftel der globalen Öl- und Flüssiggaslieferungen durch den Kanal fließt, übte das de facto Embargo auf Treibstoffpreise weltweit erheblichen Druck aus.

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