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Welt

Iran verurteilte US-Angriffe als schweres Verstoß gegen Waffenstillstand

Verhinderte Gespräche über Konfliktlösung wegen eingefrorener Gelder und Uranbestände

Iran verurteilte die Luftangriffe der Vereinigten Staaten als einen „schweren Verstoß“ gegen den Waffenstillstand. Die iranische Regierung erklärte, die Vereinigten Staaten hätten durch neue Luftangriffe in den letzten achtundvierzig Stunden einen Verstoß begangen. Das Zentrale Kommando der Vereinigten Staaten (Centcom) teilte mit, dass iranische Raketenstellungen und Boote, welche versuchten, Minen zu platzieren, mit sogenannten „Selbstverteidigungsangriffen“ im Süden des Iran ins Visier genommen worden seien.

Das auswärtige Ministerium des Iran machte die Vereinigten Staaten für die Folgen ihrer „aggressiven und unbegründeten Handlungen“ in der Hormuzgan-Region verantwortlich. Diese Region besitzt eine Küste am Straße von Hormus, einer entscheidenden Wasserstraße, die der Iran blockierte. Diese Blockade führte zu einem Anstieg der Weltenergiepreise. Die iranische Erklärung betonte, dass die Islamische Republik Iran keine negativen Konsequenzen ignorieren würde und nicht zögern würde, die iranische Nation zu verteidigen.

Es blieb unklar, welche Auswirkungen die Angriffe auf die Verhandlungen hatten, die auf eine Beendigung des Konflikts abzielten. Der US-Außenminister Marco Rubio äußerte jedoch, dass ein Abkommen aus den Gesprächen noch möglich sei, es bedürfe aber „einige Tage“. Ein wesentlicher Stolperstein der Verhandlungen betraf die Forderung Tehrans nach der Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, die im Ausland gehalten wurden.

Die Gespräche wurden hauptsächlich durch Pakistan vermittelt. Gleichzeitig nahmen iranische Verhandler diese Woche an Gesprächen in Katar teil. Ein Beamter, der über den Besuch in Doha informiert wurde, berichtete der Nachrichtenagentur Reuters, dass der Zentralbankgouverneur des Iran an den Gesprächen am Montag teilgenommen hatte, um über die eingefrorenen Vermögenswerte zu diskutieren. Die Diskussionen konzentrierten sich primär auf die Bestände an hochverbreitetem Uran und die Straße von Hormus.

Der Iran blockierte effektiv die lebenswichtige Schifffahrtsroute, durch die etwa ein Fünftel des Weltöls transportiert wurde, seitdem die Vereinigten Staaten und Israel den Konflikt am 28. Februar begannen. Die Vereinigten Staaten, Israel und viele westliche Staaten warfen dem Iran vor, Uran zur Herstellung einer nuklearen Waffe angereichert zu haben. Der Iran hingegen erklärte, das Programm diene ausschließlich friedlichen Zwecken.

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